Mixed Zone: Ehrhoff verliert bei DEL-Comeback

Im ersten Spiel mit Christian Ehrhoff hat Krefeld in der DEL gegen Hamburg verloren. Die Tennisprofis Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer haben beim Turnier in Metz das Halbfinale verpasst. Und: Als erste Britin seit 22 Jahren steht Laura Robson in einem Finale auf der WTA-Tour.

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Eishockeyprofi Ehrhoff (Archivbild): Pleite beim ersten Einsatz für Krefeld

Hamburg - NHL-Rückkehrer Christian Ehrhoff hat bei seinem Comeback in der Deutschen Eishockey-Liga mit Krefeld verloren. Die Pinguine unterlagen den Hamburg Freezers 1:3. Ein Schuss von Ehrhoff sieben Minuten vor Ende des ersten Drittels war zwar von Mitspieler Boris Blank ins Hamburger Tor geblockt worden, der Referee hatte aber vorher abgepfiffen. NHL-Profi Ehrhoff spielt für die Zeit des Lockouts in der nordamerikanischen Liga wieder für seinen Heimatverein Krefeld.

An der Tabellenspitze der DEL bleiben die Adler Mannheim, die noch ohne ihre Amerika-Rückkehrer Marcel Goc und Dennis Seidenberg die Straubing Tigers klar 6:2 bezwangen. Zu seinem ersten Saisonsieg kam Meister Eisbären Berlin mit einem 2:0 gegen die Düsseldorfer EG. Köln überrannte Wolfsburg 4:0.

Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer sind beim ATP-Tennisturnier in Metz im Viertelfinale ausgeschieden. Damit ist auch ein mögliches Halbfinal-Duell zwischen den beiden Spielern geplatzt. Der an Nummer zwei gesetzte Kohlschreiber verlor 7:6 (7:3), 4:6, 4:6 gegen Gael Monfils. Es war Kohlschreibers siebte Niederlage im achten Duell mit dem Franzosen. Zuvor war Mayer dem Italiener Andreas Seppi 5:7, 2:6 unterlegen gewesen. Nach 61 Minuten war die Partie zugunsten des an Nummer fünf gesetzten Seppi entschieden. Mayer war die Nummer vier der Setzliste bei dem Hartplatzturnier in Frankreich.

Unterdessen hat Laura Robson als erste Britin seit 22 Jahren ein Endspiel auf der WTA-Tour erreicht. Die 18-Jährige besiegte im Halbfinale von Guangzhou die Rumänin Sorana Cirstea 6:4, 6:2 und trifft nun auf Su-Wei Hsieh aus Taiwan. Zuvor war dies Jo Durie 1990 in Newport gelungen. Als letzte Britin hatte bisher Sara Gomer 1988 einen Titel auf der WTA-Tour gewonnen.

Handball-Rekordmeister THW Kiel bekommt einen neuen Geschäftsführer. Stefan Adam wird voraussichtlich im Frühjahr 2013 die Nachfolge von Sabine Holdorf-Schust antreten und sich in Zukunft um die Bereiche Finanzen, Marketing, Kommunikation und Organisation beim dreifachen Champions-League-Sieger kümmern. Der THW stellte den 39-Jährigen am Freitagnachmittag vor. Wann Adam in Kiel genau anfangen wird, ist noch unklar. Der Ex-Profi, der auch im Präsidium der Bundesliga sitzt, ist intensiv mit dem Zweitligisten Bergischer HC verbunden und will seine Projekte bei dem Club noch abschließen.

Die Überlegungen, Radprofis mit einer Doping-Amnestie zu Aussagen zu ermuntern, sind beim Weltverband Uci vom Tisch. Die Uci-Delegierten hätten sich zwei Tage vor dem Ende der Straßen-WM in Valkenburg dagegen ausgesprochen, hieß es am Freitag. Verbands-Präsident Pat McQuaid hatte eine mögliche Straffreiheit für Fälle aus der Armstrong-Ära (1999 bis 2005) in die Diskussion gebracht.

Motorrad-Pilot Luca Amato wird Teamkollege von Jonas Folger beim spanischen Aspar-Team. Der 16-Jährige ersetzt in der Moto3 bis zum Ende der Saison den Spanier Héctor Faubel. Damit ist Amato, Zweiter in der Gesamtwertung der spanischen Moto3-Meisterschaft, sechster deutscher Fixstarter in der WM.

leh/sid/dpa

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Mayer in Wimbledon: Rückkehr auf Rasen

Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.