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ATP-Finals: Murray chancenlos gegen Nadal

Tennisprofi Rafael Nadal: Zweites Spiel, zweiter Sieg Zur Großansicht
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Tennisprofi Rafael Nadal: Zweites Spiel, zweiter Sieg

Rafael Nadal ist gut in Form: Nach dem Sieg gegen Stan Wawrinka setzte sich der Spanier in London auch gegen Andy Murray durch. Der Schotte gewann nur fünf Spiele.

Rafael Nadal hat nach einem Sieg gegen Andy Murray bei den ATP Tour Finals das Halbfinale erreicht. Der Spanier bezwang den britischen Weltranglistenzweiten in London souverän 6:4, 6:1.

Der 29-Jährige entschied damit beim Turnier der acht besten Tennisprofis der Saison auch seine zweite Partie in der Gruppe B für sich. Nadal hatte sich zuvor bereits gegen den Schweizer Stan Wawrinka durchgesetzt.

Auch für Murray, der bereits einen Erfolg gegen Nadals Landsmann David Ferrer feiern konnte, ist das Weiterkommen noch möglich. Im zweiten Spiel des Tages gewann Wawrinka gegen Ferrer 7:5, 6:2. In der Gruppe A steht der Schweizer Roger Federer bereits als Halbfinalist fest.

luk/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
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1. .
Peter Eckes 18.11.2015
Ich bin angenehm überrascht von den ATP Finals. In den letzten Wochen war angefangen von Djokovic jeder der acht Spieler den in der Weltrangliste hinter ihm platzierten so dermaßen überlegen, das ich dachte das Turnier wäre eine klare Sache. Und so fing es ja auch an mit den Favouritensiegen von Djokovic, Federer und Murray. Die letzten vier Partien wurden aber ausschließlich von den Außenseitern gewonnen, Nadal, Nishikori, Federer und erneut Nadal. So ist das ganze jetzt doch eine verdammt spannende Angelegenheit geworden. Heute Abend drücke ich jedenfalls David Ferrer die Daumen, vielleicht gibt es ja den nächsten Außenseitersieg.
2. Federer ein Außenseiter????
steinacher69 18.11.2015
Seit wann ist ein 17 maliger Grand Slam Champion als amtierende nr 3 der Weltrangliste ein Außenseiter. Immerhin hat er auch dieses Turnier schon 6 mal gewonnen und stand 2014 im Finale.........außerdem hat er Djokovic 2015 somit schon zum 2 mal besiegt.......
3. Peter hat Recht
pfroehling80 18.11.2015
Ich kann Peter nur zustimmen. Bei dem Jahr 2015 das djokovic gespielt hat mit der konstant hohen Form, war federer in diesem Duell der Außenseiter. Da interessieren die 17 grand slam Siege nicht wirklich!
4. Aus der Sicht
steinacher69 18.11.2015
Ok.......wenn man das Jahr 2015 betrachtet dann ist das allerdings richtig.......
5.
Nahrens 18.11.2015
Geht man nach der aktuellen Weltrangliste war der Sieg von Federer gegen Djokovic ein "Außenseiter-"Sieg.
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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