ATP-Turnier: Nadal zieht ins Halbfinale von Monte Carlo ein

Tennisprofi Nadal: "Brauche Zeit" Zur Großansicht
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Tennisprofi Nadal: "Brauche Zeit"

Rafael Nadal hat sich im Viertelfinale des Tennis-Turniers von Monte Carlo nur mit Mühe gegen Grigor Dimitrow aus Bulgarien durchsetzen können. In der Runde der besten vier trifft der Spanier nun auf Jo-Wilfried Tsonga.

Hamburg - Tennisprofi Rafael Nadal steht im Halbfinale des ATP-Masters von Monte Carlo, doch souverän war sein Sieg nicht: Der 26-jährige Spanier brauchte gegen den Weltranglisten-34. Grigor Dimitrow aus Bulgarien 2:08 Stunden, um sich letztlich 6:2, 2:6 und 6:4 durchzusetzen. In der nächsten Runde der Sandplatz-Veranstaltung an der Côte d'Azur trifft Nadal nun auf Jo-Wilfried Tsonga.

Der an Nummer sechs gesetzte Franzose hatte sich im ersten Viertelfinale gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka 2:6, 6:3, und 6:4 durchgesetzt. Nadal hatte am Donnerstag im Achtelfinale den Deutschen Philipp Kohlschreiber klar in zwei Sätzen bezwungen.

Der ehemalige Weltranglistenerste Nadal sieht sich nach seiner langen Verletzungspause noch nicht in Topform. "Ich habe sieben Monate lang kein Tennis gespielt. Ich brauche noch Zeit, bis ich meinen Top-Rhythmus wieder über ein ganzes Spiel halten kann", sagte Nadal, der in Monte Carlo mit einem Tape am Rücken aufschlägt: "Probleme an Rücken, Schulter und Ellbogen sind normal, wenn man so lange nicht gespielt hat", sagte Nadal.

bka/sid

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.