Tennis: Kohlschreiber scheitert früh, Federer bezwingt Becker

Überraschendes Aus in Runde eins: Der deutsche Tennisspieler Philipp Kohlschreiber ist beim ATP-Turnier in Valencia früh gescheitert. Auch Benjamin Becker verlor - allerdings hieß der Gegner auch Roger Federer. Und: Tomas Berdych hat sich für die Tennis-WM in London qualifiziert.

Tennisprofi Kohlschreiber: Überraschendes Aus in Runde einsZur Großansicht
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Tennisprofi Kohlschreiber: Überraschendes Aus in Runde eins

Hamburg - Tennisprofi Philipp Kohlschreiber ist beim ATP-Turnier in Valencia überraschend in der ersten Runde gescheitert. Die deutsche Nummer eins unterlag dem Qualifikanten Ivan Dodig aus Kroatien nach 1:51 Stunden 2:6, 6:7 (6:8). Im Tie-Break des zweiten Satzes wehrte Kohlschreiber, in der Weltrangliste an Nummer 18 positioniert, zunächst vier Matchbälle seines 92 Plätze schlechter notierten Gegners ab. Dennoch musste der 29-Jährige schließlich die erste Niederlage im dritten Duell mit Dodig hinnehmen. Kohlschreiber war der einzige deutsche Spieler bei dem Hallenturnier.

Auch Benjamin Becker hat verloren: Beim ATP-Turnier in Basel unterlag der Deutsche trotz starker Leistung dem Weltranglistenersten Roger Federer nach 1:28 Stunden 5:7, 3:6. "Ich habe eigentlich ganz gut gespielt. Es waren einfach ein paar Fehler zu viel im falschen Moment. Er hat im richtigen Moment gepunktet", sagte Becker, der für den verletzten Franzosen Jeremy Chardy ins Hauptfeld gerutscht war. Nach Beckers Aus ist nur noch Florian Mayer aus deutscher Sicht in Basel vertreten.

Der Tscheche Tomas Berdych hat sich als sechster Spieler für die Tennis-WM in London qualifiziert. Dies teilte die ATP am Montag mit. Berdych sicherte sich seinen Platz beim Jahresabschluss in London durch seinen Turniererfolg in Stockholm am Sonntag. Vor ihm hatten sich bereits Novak Djokovic, Roger Federer, Andy Murray, Rafael Nadal und David Ferrer das Ticket für das Masters vom 5. bis 12. November gesichert. Der Einsatz von Nadal ist wegen seiner Knieverletzung aber äußerst fraglich. Um die letzten freien Plätze im Feld der acht besten Profis des Jahres kämpfen Juan Martin del Potro, Jo-Wilfried Tsonga, Janko Tipsarevic und Nicolas Almagro.

bka/dpa/sid

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  • Montag, 22.10.2012 – 21:52 Uhr
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.





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