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Tennis: Verletzter Federer muss Turniere absagen

Tennisprofi Federer: Mindestens zwei Turnierabsagen Zur Großansicht
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Tennisprofi Federer: Mindestens zwei Turnierabsagen

Nächster Rückschlag für Roger Federer: Der Tennis-Star hat sich am Knie verletzt und fällt nach einer Operation mindestens vier Wochen aus. Ein genauer Comeback-Termin steht noch nicht fest.

Roger Federer muss eine vierwöchige Zwangspause vom Tennis einlegen. Wie der langjährige Weltranglisten-Erste bekanntgab, ist er wegen einer Meniskusverletzung am Knie operiert worden. Der 34-Jährige hat deswegen seine Teilnahme an den anstehenden ATP-Turnieren in Rotterdam und Dubai abgesagt.

Federer teilte via Facebook mit, er habe sich am vorigen Freitag verletzt, einen Tag nach seiner deutlichen Halbfinal-Niederlage gegen Novak Djokovic bei den Australian Open. Untersuchungen hätten die Blessur am Meniskus gezeigt, daraufhin sei die Arthroskopie vorgenommen worden. "Während das einerseits ein unglücklicher Rückschlag ist, bin ich zuversichtlich und dankbar, dass mein Arzt erklärt hat, dass der Eingriff ein Erfolg war", schrieb Federer.

Die Rückkehr auf die ATP-Tour steht noch nicht fest. Eigentlich wollte der Schweizer ab dem 7. März beim Masters in Indian Wells antreten, um danach eine längere Pause vor den French Open einzulegen. Grundsätzlich wollte sich Federer in dieser Saison auf die Rasenturniere konzentrieren.

krä/dpa

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insgesamt 5 Beiträge
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1. Und tschüß ( so langsam mal )
stefanbodensee 03.02.2016
Es zeichnet sich langsam, aber sicher ab, daß der Körper von Herr Federer den stetigen Belastungen nicht mehr komplett gewachsen ist. Jahrelanger Hochleistungssport zollt halt nunmal seinen Tribut - daher wäre es für ihn wohl das Beste, wenn er mal ans Aufhören denkt. Wieso er sich, bei seinem zweistelligen Millionenvermögen, mit 34 diesen Stress immer noch antut, erschließt sich mir auch nur partiell. Soll er doch die 'Jungen' ranlassen - und Trainer / Berater / Unternehmer oder was auch immer werden. Hoffentlich erkrankt er nicht irgendwann am 'Björn Borg oder Michael Schumacher'-Syndrom...wäre schade
2.
Celegorm 03.02.2016
Zitat von stefanbodenseeEs zeichnet sich langsam, aber sicher ab, daß der Körper von Herr Federer den stetigen Belastungen nicht mehr komplett gewachsen ist. Jahrelanger Hochleistungssport zollt halt nunmal seinen Tribut - daher wäre es für ihn wohl das Beste, wenn er mal ans Aufhören denkt. Wieso er sich, bei seinem zweistelligen Millionenvermögen, mit 34 diesen Stress immer noch antut, erschließt sich mir auch nur partiell. Soll er doch die 'Jungen' ranlassen - und Trainer / Berater / Unternehmer oder was auch immer werden. Hoffentlich erkrankt er nicht irgendwann am 'Björn Borg oder Michael Schumacher'-Syndrom...wäre schade
Gerade mit entsprechendem Vermögen wird das Thema Geld da eher sekundär - man muss nichts mehr, sondern macht nur noch, was man will. Und solange das noch relativ locker dafür reicht, in der Weltrangliste auf dem zweiten oder dritten Platz zu stehen, gibt es jedenfalls auch keinen zwingenden Grund, aufzuhören. Ausserdem hatte Federer bisher eben kaum gesundheitliche Problem, zumindest wesentlich weniger als manche deutlich jüngeren Spieler. Seltsam ist auch die Vorstellung, ältere Spieler müssten die jüngeren "ranlassen". Denn die können und sollen sich ihren Platz selber erkämpfen. Wenn die "Alten" angeblich so verbraucht sind, sollte das ja auch nicht schwierig sein. Leider kommt da aber momentan nicht gerade viel, der jüngste Spieler in den Top10 ist 26 und stagniert. Momentan ist darum niemand ersichtlich, der so bald einen Federer oder gar Djokovic in Rente schicken könnte..
3.
butch82 03.02.2016
Zitat von CelegormGerade mit entsprechendem Vermögen wird das Thema Geld da eher sekundär - man muss nichts mehr, sondern macht nur noch, was man will. Und solange das noch relativ locker dafür reicht, in der Weltrangliste auf dem zweiten oder dritten Platz zu stehen, gibt es jedenfalls auch keinen zwingenden Grund, aufzuhören. Ausserdem hatte Federer bisher eben kaum gesundheitliche Problem, zumindest wesentlich weniger als manche deutlich jüngeren Spieler. Seltsam ist auch die Vorstellung, ältere Spieler müssten die jüngeren "ranlassen". Denn die können und sollen sich ihren Platz selber erkämpfen. Wenn die "Alten" angeblich so verbraucht sind, sollte das ja auch nicht schwierig sein. Leider kommt da aber momentan nicht gerade viel, der jüngste Spieler in den Top10 ist 26 und stagniert. Momentan ist darum niemand ersichtlich, der so bald einen Federer oder gar Djokovic in Rente schicken könnte..
Sehe ich auch so. Federer spielt immer noch super stark. Ist jetzt gerade bei den AO ins Halbfinale spaziert. Bevor der aufhört wegen der Gesundheit wird es wohl Nadal treffen. Bei dem muss man sich schon eher Sorgen machen, ob er nochmal zurückkommen kann. Der hatte nämlich schon schlimmere und längere Verletzungen als Federer.
4.
mbak19 03.02.2016
Ich sehe auch keinen Grund, warum er aufhören sollte. Er spielt konstant unter den Top 3 und auch immer wieder um Titel mit. Es macht Spaß, dabei zuzusehen. Wirklich aufhören können andere, Haas zum Beispiel. Der ist ja quasi Sportinvalide
5. .
Peter Eckes 03.02.2016
Schön das Herr stefanbodensee hier gleich richtig Gegenwind bekommt. Was soll dieses Rücktrittsgelaber? Vor 2-3 Jahren war es ja besonders schlimm. Die Titel die Federer seitdem gewonnen hat, gewinnen die meisten in ihrer ganzen Karriere nicht. Und die Zeiten wo Tennisspieler mit 23/24 ihre Karriere beendet haben um die "jungen ranzulassen" sind zum Glück auch vorbei. Die Zahl der 16-jährigen Wunderkinder ist seitdem auf Null zurückgegangen. Respekt gebührt denen die solange weitermachen bis sie die Weltrangliste auf natürlichem Wege durch Verdrängung verlassen haben. Federer braucht Niemandem etwas zu beweisen, er kann nur zum Spaß spielen und tut dies hoch erfolgreich. Nur zur Erinnerung: Wenn ein gewisser Serbe nie geboren worden wäre, wäre Federer noch heute die unangefochtene Nummer 1 der Welt. Einzig die regelmäßig vorgetragenen Rücktrittsforderungen an Serena Williams sind noch lächerlicher als die an Federer.
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