Tennis in Madrid: Titelverteidiger Federer scheitert im Achtelfinale

Der Titelverteidiger ist raus: Tennis-Star Roger Federer ist beim ATP-Turnier in Madrid bereits im Achtelfinale gescheitert. Er unterlag dem Japaner Kei Nishikori. Auch der Deutsche Thomas Haas schied nach großem Kampf gegen David Ferrer aus.

Tennisprofi Federer: Frühes Aus in Madrid Zur Großansicht
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Tennisprofi Federer: Frühes Aus in Madrid

Hamburg - Titelverteidiger Roger Federer ist überraschend im Achtelfinale des ATP-Masters in Madrid gescheitert. Der 17-malige Grand-Slam-Gewinner verlor gegen den Japaner Kei Nishikori 4:6, 6:1, 2:6.

"Ich bin enttäuscht von meinem Spiel. Heute hat Nishikori einfach besser gespielt und verdient gewonnen", sagte Federer. In Spanien hatte der Schweizer nach zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback gefeiert. Nishikori, 16. der Weltrangliste, trifft im Viertelfinale nun auf den Spanier Pablo Andujar.

Auch der deutsche Tennisprofi Thomas Haas ist nicht mehr dabei. Vier Tage nach seinem Turniersieg in München verlor der 35-jährige bei der mit 4,304 Millionen Euro dotierten Sandplatzveranstaltung 5:7, 6:4, 4:6 gegen den Spanier David Ferrer.

Bereits am Mittwoch war Novak Djokovic ausgeschieden, zwei Wochen nach seinem Finaltriumph von Monte Carlo. Er unterlag im Zweitrundenspiel gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow 6:7 (6:8), 7:6 (10:8), 3:6. "Ich habe nach meinem Sieg in Monaco zwölf Tage keinen Schläger mehr angerührt. Meine Vorbereitung auf Madrid war also nicht besonders gut", sagte Djokovic nach seinem Aus.

bka/dpa

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Legendäre Tennisspieler: Spiel, Satz und Schlägerbruch

Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.