Tennis: Serena Williams wird älteste Nummer eins der Welt

Serena Williams: 3:6, 6:3, 7:5-Sieg Petra Kvitova Zur Großansicht
AFP

Serena Williams: 3:6, 6:3, 7:5-Sieg Petra Kvitova

Rekord für Serena Williams: Die 31-Jährige ist dank eines Viertelfinalsiegs beim Turnier in Doha zurück an der Spitze der Weltrangliste - als bisher älteste Spielerin der Geschichte.

Hamburg - Sie gewann im vergangenen Jahr die Tennis-WM, Olympisches Gold sowie Wimbledon und die US Open - nun ist Serena Williams auch zurück an der Spitze der Weltrangliste. Ab Montag ist die US-Amerikanerin wieder die Nummer eins, mit 31 Jahren zudem die älteste seit der Einführung des Rankings.

Den entscheidenden Sieg feierte Williams beim WTA-Turnier in Doha. 3:6, 6:3, 7:5 gewann sie gegen die Tschechin Petra Kvitova und löst mit dem Einzug ins Halbfinale die Weißrussin Victoria Asarenka ab.

Zuletzt war Williams vor zweieinhalb Jahren Weltranglistenerste. Den bisherigen Altersrekord hielt Chris Evert: Sie war 1985 kurz vor ihrem 31. Geburtstag auf Platz eins vorgerückt.

luk/dpa

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    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.