Erstrunden-Aus für Haas "Vielleicht mein letztes Match"

Seine Abschiedssaison hatte sich Tommy Haas wohl anders vorgestellt: Der 39-Jährige scheidet oft schon in der ersten Runde aus, so auch jetzt in Kitzbühel. Danach saß der Frust tief.

Tommy Haas (in Hamburg)
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Tommy Haas (in Hamburg)


Nach seinem fünften Erstrunden-Aus in Serie hat Tommy Haas ein Karriere-Ende ohne einen weiteren Auftritt im Tennis-Einzel nicht mehr ausgeschlossen. "Es kann auch gut sein, dass das mein letztes Match war", sagte der 39-Jährige nach seinem 3:6, 6:7 (4:7) in Kitzbühel gegen Jan-Lennard Struff.

In diesem Jahr will Haas mit dem Profisport in jedem Fall aufhören. Seinen bisher letzten Sieg feierte der frühere Weltranglistenzweite im Juni in Stuttgart gegen den Schweizer Roger Federer. Anschließend verlor er in Hamburg, Bastad, Wimbledon und Halle gleich zum Auftakt.

"Ich spiele nicht mehr, was ich kann. Und das ist enttäuschend", sagte Haas. "Das macht es noch ein bisschen schwieriger, eben nicht schon früher aufgehört zu haben, vielleicht." Er wolle jetzt "auf jeden Fall eine Pause" einlegen.

Haas liebäugelt aber weiterhin noch mit einem Auftritt bei den US Open und hofft auf eine Wildcard für das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York. Auch eine Teilnahme am Turnier in Wien sei noch möglich.

luk/dpa



insgesamt 8 Beiträge
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zweitakterle 01.08.2017
1. Die wievielte
Abschiedstournee macht dieser Floridazögling nun eigentlich? Mich deucht....es sind schon Jahre, wo er sich verabschiedet.... Blöd, wenn man viele Höhepunkte braucht....sie jedoch nicht erlebt.
braindead0815 02.08.2017
2. es ist nicht einfach
einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. natürlich wird der abschied verschoben, damit kann man die nächste Entscheidung nach hinten schieben. sport-/tv-experte ? Trainer ? für die meisten(alle?) Sportler kommt doch ein normales Berufsleben überhaupt nicht in frage.
vmaxer 02.08.2017
3. Neid ist die höchste Form der Anerkennung
Natürlich, kaum läuft es bei einem verdienten deutschen Sportler mal nicht so gut, kommt der Basher aus seinem Loch. "Floridazögling", unfähig einen normalen Job zu machen usw. Tommy Haas hat eine veritable Tenniskarriere hingelegt, ohne das Talent eines Boris Becker aber mit viel Arbeit und Stehvermögen. Und zum Ende der Karriere mit 39 Lenzen Roger Federer zu schlagen, ist jetzt auch keine üble Leistung. Haben in Wimbledon weitaus weniger Leute geschafft ;-) Meinen Respekt hat er und ich wünsche ihm noch ein paar Siege, um sich mit einem positiven Gefühl verabschieden zu können.
kloppskalli 02.08.2017
4. in Stuttgart noch Federer geschlagen ...
und jetzt haut er in Sack? seltsam. Rote Asche ist auch sicherlich nicht sein bester Belag. Rasensaison ist leider vorbei...
herrs. 02.08.2017
5. Genau ...
... so ist es, vmaxer! Mehr gibt es nicht zu sagen!
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