WTA-Turnier in Peking: Lisicki schlägt Venus Williams
Und noch eine Überraschung in Peking: Nach Andrea Petkovics Sieg über die Weltranglistenzweite Victoria Asarenka hat Sabine Lisicki die US-Amerikanerin Venus Williams geschlagen - und das überraschend deutlich. Florian Mayer scheiterte zudem in Runde eins.
Hamburg - Lisicki verwandelte nach nur 53 Minuten und zwei Sätzen ihren zweiten Matchball gegen Venus Williams und gewann souverän 6:1 und 6:2. Beim mit 5,19 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turnier steht Lisicki damit im Achtelfinale.
Die ältere der beiden Williams-Schwestern hatte sich in der vergangenen Woche beim WTA-Turnier in Tokio noch überraschend stark präsentiert und war erst im Halbfinale gegen die spätere Turniersiegerin Petra Kvitova aus Tschechien ausgeschieden. Die frühere Spitzenspielerin Williams steht nach gesundheitlichen Problemen derzeit auf Platz 38 der Weltrangliste. Lisicki hingegen ging von Startplatz 13 ins Turnier.
Im Achtelfinale trifft die Wimbledon-Finalistin entweder auf die ehemalige French-Open-Siegerin Li Na oder auf die Serbin Bojana Jovanovski.
Angelique Kerber hat ihre Pflicht in der zweiten Runde gegen Laura Robson ebenfalls erfüllt und die Britin 6:1 und 6:2 geschlagen. Andrea Petkovic sorgte bereits am Montag für eine erste Überraschung, als sie die Weltranglistenzweite Victoria Asarenka schlug. Mona Barthel, Julia Görges und Annika Beck waren dagegen bereits am Sonntag in der ersten Runde ausgeschieden.
Mayer scheitert bei den Herren an Gasquet
Tennisprofi Florian Mayer ist beim ATP-Turnier in Peking bereits in der ersten Runde augeschieden. Der 29-Jährige aus Bayreuth unterlag dem an Position fünf gesetzten Franzosen Richard Gasquet nach 1:39 Stunden 3:6, 6:7 (2:7). Damit kassierte Mayer bereits die fünfte Niederlage im sechsten Vergleich mit Gasquet. Zuvor hatte auch Tommy Haas gegen den Australier Lleyton Hewitt frühzeitig die Segel streichen müssen.
Als einziger Deutscher steht damit Philipp Kohlschreiber im Achtelfinale. Dort trifft der Augsburger am Mittwochmorgen in einer Neuauflage des Achtelfinales der US Open auf Rafael Nadal.
asi/sid/dpa
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VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.
PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.
STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.
LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.
SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.
Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:
TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.
SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.
DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.
Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.
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