Mixed Zone: Görges rutscht ab, Totilas kommt zurück

Tennisspielerin Julia Görges fällt in der Weltrangliste aus den Top-Twenty. Die Kölner Haie haben einen schwedischen Nationalspieler verpflichtet. Und: "Wunderhengst" Totilas und sein Reiter Mathias Rath starten erstmals seit August wieder bei einem Turnier.

Tennisspielerin Görges: Abstieg mit Fed-Cup-Team, abgerutscht in der WeltranglisteZur Großansicht
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Tennisspielerin Görges: Abstieg mit Fed-Cup-Team, abgerutscht in der Weltrangliste

Hamburg - Nach dem Abstieg der deutschen Tennis-Damen aus der Weltgruppe I ist Julia Görges in der Weltrangliste abgerutscht. Die 23-Jährige verlor fünf Plätze und wird nun auf Position 21 geführt. Einen Rang nach unten ging es auch für Andrea Petkovic, sie bleibt als Zwölfte aber beste Deutsche. Dahinter liegen Sabine Lisicki und Angelique Kerber auf den Positionen 13 und 14. Eine Rückkehr in die Weltgruppe I könnte für die deutsche Fed-Cup-Mannschaft unterdessen schwieriger werden als erwartet: Sie können im Februar 2013 auf Frankreich, Argentinien, Spanien oder die Schweiz treffen.

Matthias Bachinger hat beim ATP-Turnier in Bukarest nach hartem Kampf das Achtelfinale erreicht. Der 25-Jährige setzte sich nach 1:52 Stunden gegen den Weltranglisten-62. Filippo Volandri (Italien) 3:6, 6:1, 6:3 durch. Damit trifft Bachinger, die Nummer 120 der Weltrangliste, nun auf den an Nummer vier gesetzten Viktor Troicki (Serbien).

Die Kölner Haie haben für die kommende Saison den schwedischen Nationalspieler Andreas Falk verpflichtet. Der Angreifer kommt vom schwedischen Eishockeyclub HV71 Jönköping, mit ihm hat Falk 2008 und 2010 den Meistertitel geholt. Der 29-Jährige unterschrieb in Köln einen Einjahresvertrag.

"Wunderhengst" Totilas und sein Reiter Matthias Rath geben am kommenden Wochenende beim internationalen Reitturnier in Hagen bei Osnabrück ihr Comeback. Es ist seit der Dressur-Europameisterschaft im vergangenen August der erste Wettkampf des Paares, Rath möchte noch nichts überstürzen. Deshalb hat er angekündigt, mit dem teuersten Dressurpferd der Welt lediglich die Special-Tour zu reiten. Auf eine Kür verzichtet er. Starts im Dezember Frankfurt und im Januar in Florida hatte Rath absagen müssen, weil Totilas verletzt war.

Einen schwedischen Nationalspieler hat auch Handbal-Bundeligist SG Flensburg-Handewitt unter Vertrag genommen: Jim Gottfriedson wechselt allerdings erst im Sommer 2013 zu den Flensburgern. Der 19 Jahre alte Rückraumakteur kommt vom schwedischen Erstligaclub Ystad IF, bei der letzten Junioren-WM wurde er als "wertvollster Spieler" geehrt.

Die Hockey-Mannschaften des UHC Hamburg spielen am letzten Mai-Wochenende in Amsterdam um die europäischen Club-Titel. Zum Start des Final-Four-Turniers der Euro Hockey League der Herren trifft der zweimalige Titelträger aus Hamburg am 26. Mai auf die KHC Dragons aus Belgien. Die UHC-Damen spielen in ihrem Halbfinale einen Tag zuvor gegen Larensche MHC aus den Niederlanden.

psk/csp/dpa/sid

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  • Montag, 23.04.2012 – 18:46 Uhr
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.
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