Sieg gegen Kvitova: Kerber erreicht Finale von Cincinnati

Der Siegeszug von Angelique Kerber geht weiter. Beim Tennisturnier in Cincinnati hat die Deutsche auch gegen Petra Kvitova gewonnen und steht im Finale. In der Weltrangliste klettert Kerber damit auf Rang sechs.

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Tennisprofi Kerber: Endspiel gegen Li Na

Hamburg - Deutschlands derzeit beste Tennisspielerin Angelique Kerber greift beim WTA-Turnier in Cincinnati nach ihrem dritten Titel auf der Tour. Die 24-Jährige setzte sich im Halbfinale nach fast zwei Stunden gegen Petra Kvitova 6:1, 2:6, 6:4 durch. Als Belohnung wird sich Kerber in der Weltrangliste um einen Platz auf Rang sechs verbessern.

Im Endspiel des mit 3,43 Millionen Dollar dotierten Turniers bekommt sie es am Sonntagabend (Ortszeit) mit Li Na (China) zu tun. Die French-Open-Siegerin von 2011 gewann im Halbfinale gegen Venus Williams (USA) 7:5, 3:6, 6:1.

"Gegen Li habe ich nichts zu verlieren. Ich werde rausgehen und das Finale genießen", sagte Kerber, die im Viertelfinale überraschend die viermalige Olympiasiegerin Serena Williams (USA) besiegt hatte.

chp/dpa/sid

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Deutsche Tennisstars: Steffi, Boris und Bine

Tennis: Die Spielstile
Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.