Tennis: Murray und Lisicki verpatzen Wimbledon-Generalprobe

Das war nichts: Andy Murray ist beim Vorbereitungsturnier auf Wimbledon gleich zum Auftakt gescheitert. Auch die deutschen Tennisspielerinnen Sabine Lisicki und Mona Barthel sind früh ausgeschieden. Florian Mayer steht ein Duell mit Roger Federer bevor.

Tennisprofi Murray: Auftaktpleite in Queens Zur Großansicht
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Tennisprofi Murray: Auftaktpleite in Queens

Hamburg - Die beiden deutschen Tennisspielerinnen Sabine Lisicki und Mona Barthel sind beim WTA-Turnier in Birmingham bereits in der zweiten Runde gescheitert. Die letztjährige Wimbledon-Halbfinalistin Lisicki verlor 3:6, 4:6 gegen Urszula Radwanska aus Polen. Mona Barthel unterlag bei dem Vorbereitungsturnier für das Grand-Slam-Turnier in London (25. Juni bis 8. Juli) der Tschechin Andrea Hlavackova 6:7 (5:7), 2:6. Barthel war durch ein Freilos in die zweite Runde des Rasenturniers eingezogen.

Auch der Weltranglistenvierte Andy Murray hat seine Generalprobe für Wimbledon verpatzt. Der 25-Jährige schied beim ATP-Turnier im Londoner Queen's Club bereits bei seinem Auftaktmatch in der zweiten Runde gegen den Franzosen Nicolas Mahut, derzeit im Ranking auf Platz 65, aus. 3:6, 6:4, 6:7 (1:7) unterlag der Titelverteidiger beim Rasenturnier nach einer Spielzeit von 2:38 Stunden. In der ersten Runde hatte Murray ein Freilos gehabt.

Unterdessen ist Cedrik-Marcel Stebe beim Rasenturnier in Halle im Achtelfinale ausgeschieden. Der 21-Jährige unterlag seinem zwölf Jahre älteren Kontrahenten Radek Stepanek aus Tschechien 4:6, 4:6. Somit haben nur noch Tommy Haas, Titelverteidiger Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer die Chance, am Donnerstag das Viertelfinale des mit 663.750 Euro dotierten ATP-Turniers zu erreichen. Haas trifft auf den Spanier Marcel Granollers, Kohlschreiber bekommt es mit dem Polen Lukasz Kubot zu tun. Mayer fordert den Schweizer Rekord-Champion Roger Federer heraus. Der siebenmalige French-Open-Sieger Rafael Nadal aus Spanien spielt sein Achtelfinale gegen den Slowaken Lukas Lacko ebenfalls am Donnerstag.

leh/dpa

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.