Tennisturnier in Acapulco: Nadal zieht ins Finale ein

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Tennisprofi Nadal: Final-Einzug in Acapulco

Rafael Nadal hat beim Turnier in Acapulco den Einzug ins Endspiel geschafft. Im Halbfinale bezwang der spanische Tennisprofi seinen Landsmann Nicolas Almagro. Für Nadal ist es bereits die dritte Finalteilnahme in Folge seit seinem Comeback auf der ATP-Tour.

Hamburg - Rafael Nadal hat auch bei seiner dritten Turnierteilnahme nach seinem Comeback auf der ATP-Tour das Finale erreicht. Der spanische Tennisprofi setzte sich im mexikanischen Acapulco in der Vorschlussrunde gegen seinen Landsmann Nicolas Almagro 7:5, 6:4 durch.

Im Finale des mit 1,2 Millionen Dollar dotierten Sandplatzturniers trifft der 26-Jährige auf David Ferrer (Spanien), der seinen vierten Acapulco-Triumph in Serie anstrebt. Ferrer gewann sein Halbfinale gegen den Italiener Fabio Fognini 6:3, 6:7 (5:7), 6:1.

Nadal war im Februar nach siebenmonatiger Verletzungspause auf die Tour zurückgekehrt. Nachdem er beim Turnier in Viña del Mar im Finale noch dem Argentinier Horacio Zeballos unterlegen war, feierte der elfmalige Grand-Slam-Sieger in São Paulo seinen 51. Turniersieg.

mib/dpa

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Legendäre Tennisspieler: Spiel, Satz und Schlägerbruch

Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.