Tennisturnier in Paris: Zweitrunden-Aus für "Darth Vader"-Djokovic

Die Macht war nicht mit ihm: Novak Djokovic begeisterte das Pariser Tennispublikum mit seinem Auftritt als Darth Vader. Doch in der folgenden Partie gegen den US-Amerikaner Sam Querrey überzeugte der Weltranglistenzweite dann weniger und schied bereits in der zweiten Runde aus.

Djokovic mit Darth-Vader-Maske: Aus in drei Sätzen gegen QuerreyZur Großansicht
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Djokovic mit Darth-Vader-Maske: Aus in drei Sätzen gegen Querrey

Hamburg - Seine beste Szene hatte Novak Djokovic vor dem ersten Ballwechsel seiner Zweitrundenpartie des ATP-Turniers in Paris. Wegen Halloween war der "Djoker" mit einer Darth-Vader-Maske auf den Platz gekommen und hatte sich vom Publikum feiern lassen.

Im Duell mit dem US-Amerikaner Sam Querrey machte Djokovic dann eine weniger gute Figur. Der serbische Weltranglistenzweite unterlag überraschend 6:0, 6:7 (5:7), 4:6. In Runde eins hatte Djokovic ein Freilos.

Trotz der Niederlage steht bereits fest, dass der 25-Jährige das Jahr als Nummer eins der Tenniswelt beenden wird. Djokovic löst ab dem kommenden Montag Roger Federer an der Spitze ab und kann auch nicht mehr verdrängt werden, egal wie das Saisonfinale in London (5. bis 12. November) ausgeht. Federer hatte auf seinen Start in der Seine-Metropole verzichtet, um Kräfte für das Tour-Finale ab kommender Woche in London zu sammeln.

luk/sid

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  • Mittwoch, 31.10.2012 – 18:09 Uhr
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.
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