Mixed Zone: Haas steht im Achtelfinale von Hamburg

Dank eines klaren Zweisatz-Erfolgs steht Tennisprofi Thomas Haas beim Turnier in Hamburg im Achtelfinale. Sein Kollege Julian Reister sorgte für eine große Überraschung. Außerdem: Beachvolleyballer David Klemperer beendet seine Karriere.

Tennisprofi Haas: In Hamburg im Achtelfinale Zur Großansicht
DPA

Tennisprofi Haas: In Hamburg im Achtelfinale

Hamburg - Beim Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum hat Thomas Haas nach sechsjähriger Abwesenheit eine gelungene Rückkehr gefeiert. Der 34-Jährige setzte sich in seiner Erstrundenpartie 6:2, 6:1 gegen den Slowaken Martin Klizan durch. Im Achtelfinale trifft Haas nun auf Titelverteidiger Gilles Simon aus Frankreich. Auch Philipp Kohlschreiber, Florian Mayer und Julian Reister stehen in der Runde der besten 16.

Reister, Weltranglisten-483., gewann gegen den an Nummer fünf gesetzten Spanier Fernando Verdasco 6:2, 6:3. Im Achtelfinale bekommt es Reister, nur dank einer Wildcard am Rothenbaum dabei, mit dem Franzosen Jeremy Chardy zu tun. Mayer gewann 7:6 (9:7), 7:5 gegen den Argentinier Horacio Zeballos, Kohlschreiber besiegte Björn Phau 4:6, 6:2, 6:3 und trifft nun auf den Italiener Fabio Fognini. Ausgeschieden ist dagegen Cedrik-Marcel Stebe.

Nach Mona Barthel hat auch Julia Görges die erste Runde beim WTA-Turnier im schwedischen Båstad überstanden. Die an Nummer zwei gesetzte Deutsche gewann 6:2, 6:2 gegen die Tschechin Barbora Zahlavova-Strycova. Die an Nummer sieben gesetzte Barthel war bereits am Montag in das Achtelfinale des mit
220.000 Dollar dotierten Sandplatzturniers eingezogen.

Der einstige EM-Dritte David Klemperer beendet seine Karriere als Beachvolleyballer. "Es fühlt sich einfach richtig an, mich jetzt auf mein neues Leben vorzubereiten", ließ der 32-Jährige über die Internetseite des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) mitteilen. Immer wieder war er von Knie- und Schulterproblemen zurückgeworfen worden. "Ich will jetzt meine Optionen ausloten. Mit Anfang 30 kann man auch nicht mehr nur für das Erlebnis Beachvolleyball spielen." Klemperer hatte bei der Europameisterschaft 2007 in Valencia mit seinem Partner Eric Koreng den dritten Rang erreicht.

Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen und dessen früherer Mäzen Jesper Nielsen haben sich über ausstehende Sponsoringgelder geeinigt. "Jesper Nielsen ist nicht in der Situation, die ursprünglichen Verträge erfüllen zu können. Aber wir haben uns getroffen und einen Vergleich gefunden", sagte Geschäftsführer Thorsten Storm dem "Mannheimer Morgen". Hintergrund: Im Februar war Nielsen bei den Löwen ausgestiegen, inzwischen hat er sich auch von allen Ämtern bei seinem Heimatclub AG Kopenhagen zurückgezogen. Dänische Medien hatten zuletzt verstärkt über finanzielle Probleme bei Jensen berichtet. Den Rhein-Neckar Löwen standen laut eines Berichts des Fachmagazins "Handballwoche" noch zwölf Millionen Euro von Nielsen bis zum Jahr 2015 zu.

Der Eishockey-Club Düsseldorfer EG hat den Kanadier Drew Paris verpflichtet. Nach DEG-Angaben erhält der 24-jährige Verteidiger die letzte Ausländerlizenz. Zuletzt war Paris in der East Coast Hockey League (ECHL) und der American Hockey League (AHL) aktiv. "Mit der Verpflichtung von Drew Paris ist die Kaderplanung für die kommende Saison abgeschlossen", sagte Walter Köberle, Sportlicher Leiter der DEG.

chp/dpa/sid

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Sport
Twitter | RSS
alles zum Thema Mixed Zone
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.