Tennisturnier in Miami: Starker Haas erreicht Halbfinale

Tennisprofi Haas: "Sehr gut funktioniert" Zur Großansicht
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Tennisprofi Haas: "Sehr gut funktioniert"

Thomas Haas hat beim Tennisturnier von Miami auch im Viertelfinale seine derzeit beeindruckende Form bewiesen. Dem 34-Jährigen gelang mit einem ungefährdeten Sieg gegen den überforderten Franzosen Gilles Simon als erstem Deutschen der Sprung ins Halbfinale. Es war ein Erfolg mit langer Anlaufzeit.

Hamburg - Thomas Haas hat seinen Siegeszug beim Tennisturnier in Miami fortgesetzt und steht erstmals seit sieben Jahren im Halbfinale eines ATP-Masters. Einen Tag nach seinem Überraschungssieg gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic ließ Haas im Viertelfinale dem Franzosen Gilles Simon (Nummer 13) beim 6:3, 6:1 keine Chance. Für seinen 14. Sieg des Jahres brauchte die deutsche Nummer eins nur 64 Minuten.

"Ich bin wieder so aufgetreten, wie ich es geplant hatte, und habe meine Vielseitigkeit ausgespielt. Das hat sehr gut funktioniert", sagte Haas nach der Partie. "Als es darauf ankam, habe ich die richtigen Bälle gespielt, darauf bin ich stolz." Haas gab keines seiner Aufschlagspiele ab - und ist nun der erste Deutsche überhaupt im Halbfinale von Miami. Zuletzt hatte der 34-Jährige 2006 in Paris in einem großen Halbfinale gestanden, seinen bislang einzigen Masters-Turniersieg feierte er 2001 in Stuttgart.

In der Runde der besten Vier des mit mehr als vier Millionen Dollar dotierten Hartplatzturniers trifft Haas nun auf David Ferrer. Der an Nummer drei gesetzte Spanier bezwang Jürgen Melzer aus Österreich 4:6, 6:3, 6:0.

psk/sid/dpa

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1. Super !!
jesse01 28.03.2013
Freut mich sehr für Tommy. Leider ein Armutszeugnis für den deutschen Tennissport, dass ein 35 Jahre alter Mann die Flagge hoch hält. Wenn er das Niveau hält, gewinnt er das Turnier !!
2.
hypnotic1990 28.03.2013
Zitat von jesse01Freut mich sehr für Tommy. Leider ein Armutszeugnis für den deutschen Tennissport, dass ein 35 Jahre alter Mann die Flagge hoch hält. Wenn er das Niveau hält, gewinnt er das Turnier !!
Da kommt wohl nichts nach in den nächsten Jahren. Sieht so aus, als ob Tommy noch ein paar Jahre dranhängen muss! ;)
3. ja leider
hinzkunz001 28.03.2013
Zitat von hypnotic1990Da kommt wohl nichts nach in den nächsten Jahren. Sieht so aus, als ob Tommy noch ein paar Jahre dranhängen muss! ;)
sehe ich auch so. Man hat es versaeumt zu der hochzeit von Becker / Steeb und Stich, sowie Graf / Huber das Geld fuer flaechendeckende talent foerderung auszugeben. mah sich tolle Clubhaeuser gebaut und hat gefeiert. Nun ist Tennis wieder wo es vor Boris und Co war, in der versenkung, wo nur mit glueck ein talent gesichtet wird. Ich hoffe Thommy schaft es, man muss aber auch sagen das er aus der Boliteri schule kommt. Die guten alten Zeiten als das Masters noch in D war, da hat man vor dem TV gesessen und mitgefiebert, heute rege ich mich nur noch auf wenn Tennis im TV ist....ausser Wimbledon das schaue ich noch immer..
4.
Endlager 28.03.2013
Zitat von hinzkunz001Die guten alten Zeiten als das Masters noch in D war, da hat man vor dem TV gesessen und mitgefiebert, heute rege ich mich nur noch auf wenn Tennis im TV ist....ausser Wimbledon das schaue ich noch immer..
Wo läuft denn noch Tennis im TV? In den öffentlicht-rechtlichen Sendern seit 2002 gar nicht mehr, und auf Eurosport praktisch auch nicht mehr, seit es die WTA-Rechte verlor, bzw. nur die Deutschen, Österreicher und Schweizer bleiben bei ES außenvor, alle anderen Länder in den Sendegebieten von ES können weiter WTA-Turniere sehen, währende die Deutschen mit Snooker und Wiederholungen vom drögen Skispringen abgespeist werden. Wimbledon läuft nur im kostenpflichtigen Sky. Das Problem ist daher, dass es zuwenig Tennis im deutschen TV gibt, währen die Sportart international einen großen Aufschwung erfährt. PS: Der DTB hat gerade einen Zehnjahresvertrag mit ProSiebenSat1 abgeschlossen, das auch den Fed Cup übertragen wird. Der Spiegel hält das offensichtlich nicht für erwähnenswert.
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Tennis: Die Spielstile
Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.