Handball Kiel gewinnt Champions-League-Duell mit Flensburg

Es war intensiv, es war knapp: Der THW Kiel hat das Gruppenspiel der Champions League gegen die SG Flensburg-Handewitt gewonnen. Sorgen macht eine Verletzung von Patrick Wiencek. Es besteht Verdacht auf Kreuzbandriss.

Kiels Duvnjak (Mitte): Gute Chancen auf das Viertelfinale
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Kiels Duvnjak (Mitte): Gute Chancen auf das Viertelfinale


Die Handballer des THW Kiel haben das Schleswig-Holstein-Duell in der Champions League für sich entschieden. Vor 10.000 Zuschauern gewann das Team von Trainer Alfred Gislason das Vorrundenheimspiel der Gruppe A 27:23 (14:13). Beste Werfer waren der Kieler Joan Cañellas (7/5) sowie Holger Glandorf und Lasse Svan (je 4) für Flensburg. Nach drei Spielen steht Kiel mit Paris St. Germain und RK Zagreb (alle vier Punkte) an der Spitze der Gruppe A. Flensburg hat zwei Punkte.

"Die Mannschaft hat sehr gut gekämpft. Es war ein großartiges Handballspiel", sagte Gislason. Sein Flensburger Kollege Ljubomir Vranjes hatte für eine Überraschung gesorgt. Im Tor der SG begann Kevin Möller und nicht Mattias Andersson. Es entwickelte sich eine hochklassige und dramatische Partie, in der die Führung ständig wechselte.

In der Endphase sorgte der Kieler Keeper Nikolas Katsigiannis, der in der 25. Minute für Niclas Landin gekommen war, mit seinen Paraden für die Entscheidung zugunsten des Deutschen Meisters. Kurz vor Schluss sah THW-Kreisläufer Rene Toft Hansen nach einem Foul an Kentin Mahé die Rote Karte (58.).

Kiels Nationalspieler Patrick Wiencek verdrehte sich das rechte Knie. Bei dem 26-Jährigen besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss. "Er verspürt einen stechenden Schmerz, das Knie ist instabil", sagte THW-Mannschaftsarzt Detlev Brandecker bei Sky. Gislason sagte nach der Partie: "Patrick wird sehr lange ausfallen."

chp/dpa/sid

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