Ruder-WM Sechs deutsche Boote schaffen es ins Finale

Mit sechs Booten ist der Deutsche Ruderverband in den olympischen Klassen der WM vertreten - ein mittelprächtiges Ergebnis. Hoffnungsträger ist der neue Einer-Skuller Tim Ole Naske.

Deutscher Ruder-Verband ha6t sechs Medaillenhoffnungen
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Deutscher Ruder-Verband ha6t sechs Medaillenhoffnungen


U23-Weltmeister Tim Ole Naske hat bei der Ruder-WM in Florida das Einer-Finale erreicht. Dem erst 21 Jahre alten Hamburger reichte im Halbfinale ein dritter Rang, um bei seiner ersten WM-Teilnahme in den Endlauf der besten sechs Athleten einzuziehen. Der Nachfolger des zurückgetretenen Ex-Weltmeisters Marcel Hacker kämpft somit am Sonntag um die Medaillen.

"Ich hab mein Ziel erreicht. Es war das härteste, aber definitiv nicht das beste Rennen in meiner noch jungen Karriere. Jetzt freue ich mich einfach nur auf dieses großartig besetzte Finale und das ich Teil davon sein darf", sagte Naske.

Bei den Frauen scheiterte dagegen Annekatrin Thiele (32) deutlich. Die Vierer-Olympiasiegerin aus Leipzig verpasste in ihrer neuen Bootsklasse als Fünfte ihres Halbfinals die ersten drei Ränge. Zuvor waren auch Carlotta Nwajide und Julia Leiding (Hannover/Rostock) im Doppelzweier aus dem Kampf um die Medaillen ausgeschieden.

Damit ist der Deutsche Ruderverband (DRV) am Final-Wochenende nur in sechs der 14 olympischen Klassen mit einem Boot vertreten. Zuvor waren bereits der Deutschland-Achter, der Doppelvierer der Frauen, der Vierer ohne Steuermann, der Zweier ohne Steuerfrau und der Leichtgewichts-Doppelzweier in den Endlauf eingezogen.

aha/sid

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