Tischtennis-WM Mit einem Sieg gescheitert

Ohne Timo Boll hat das deutsche Tischtennis-Team die WM-Endrunde in Malaysia verpasst. Ein knapper Sieg im letzten Gruppenspiel reichte nicht zum Weiterkommen.

Tischtennis-Profi Ruwen Filus
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Tischtennis-Profi Ruwen Filus


Deutschlands Tischtennis-Männer sind bei der Team-WM in Malaysia in der Vorrunde gescheitert. Der WM-Zweite der Turniere 2014, 2012 und 2010 gewann zwar das letzte Gruppenspiel gegen Ex-Weltmeister Schweden 3:2. Das reichte aber nicht. Das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf beendete mit drei Siegen und zwei Niederlagen die Vorrunde in der Gruppe B hinter Frankreich und den punktgleichen Teams von Schweden und England nur auf Rang vier.

Ohne Rekord-Europameister Timo Boll, der wegen einer Erkältung erneut nicht mitspielen konnte, waren die Chancen gering. Nur mit einem 3:0-Sieg hätte sich die DTTB-Auswahl noch sicher für das Achtelfinale qualifizieren können. Der zweimalige EM-Dritte Bastian Steger startete zwar furios und brachte die DTTB-Mannschaft mit 1:0 in Führung. Danach verloren aber Ruwen Filus und Steffen Mengel ihre Partien, sodass die Skandinavier vorzeitig über das Weiterkommen jubeln konnten.

Immerhin bewiesen Filus und Steger Kampfgeist. Sie gewannen die beiden letzten Einzel. Die deutsche Auswahl, die bei dem Turnier in Kuala Lumpur hinter Rekord-Weltmeister China an Nummer zwei gesetzt war, kann in der Platzierungsrunde noch maximal Platz 13 erreichen. Zuletzt hatten Deutschlands Herren bei der WM 1985 in Göteborg mit Rang 17 eine schlechtere Platzierung erzielt.

cte/dpa



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