Handball-Champions-League THW Kiel gelingt Viertelfinal-Einzug

Der Titelverteidiger ist in der nächsten Runde: Der THW Kiel hat das Achtelfinal-Rückspiel in der Handball-Champions-League gegen Medwedi Tschechow souverän gewonnen. Dagegen schieden die Füchse Berlin aus, die Entscheidung fiel erst in letzter Sekunde.

THW-Profi Jicha (l.): Drei Treffer im Achtelfinal-Rückspiel
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THW-Profi Jicha (l.): Drei Treffer im Achtelfinal-Rückspiel


Hamburg - Das Hinspiel hatte der THW Kiel überraschend 35:37 bei Medwedi Tschechow verloren, im Achtelfinal-Rückspiel ließ der Titelverteidiger jedoch keine Zweifel, welcher Club die nächste Runde erreichen würde. Dank einer starken Leistung setzten sich die Kieler zuhause 30:26 (17:10) gegen den russischen Meister durch. Beste Werfer des Spiels waren mit je sechs Toren der Kieler Christian Sprenger sowie Sergej Schelmenko für den Club aus der Nähe Moskaus.

Bereits nach zwölf Minuten hatte der THW beim 7:4 erstmals den Zwei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel aufgeholt. Nach dem 11:8 (20. Minute) spielte der deutsche Rekordmeister, der sich auf seinen starken Torhüter Thierry Omeyer verlassen konnte, zunächst souverän auf. Sprenger sorgte für eine Zehn-Tore-Führung (23:13/38.). Danach schaltete der Triple-Gewinner der vergangenen Saison einen Gang zurück und der Vorsprung sank auf vier Treffer (28:24/57.). Näher kam Tschechow jedoch nicht mehr heran.

Die Füchse Berlin scheiterten dagegen denkbar knapp: Den Berlinern fehlte letztlich ein Tor. Im Rückspiel unterlagen die Füchse dem spanischen Top-Club Atlético Madrid 26:27 (13:14). In der Schlusssekunde traf Berlins Spielmacher Bartlomiej Jaszka, der neun Tage nach einer Blinddarm-Operation schon wieder Regie führte, nur den Pfosten des Madrider Tores. Ein 27:27 hätte den Füchsen nach dem 29:29 in Madrid für das Viertelfinale gereicht.

In einem intensiven und spannenden Spiel lagen die Füchse gegen die cleveren und robusten Gäste lange Zeit in Rückstand. Doch mit einer großen kämpferischen Leistung und einem starken Torhüter Petr Stochl kamen die Gastgeber zurück und konnten bis kurz vor dem Ende auf den Einzug in die nächste Runde hoffen.

Bereits am Samstag hatte sich die SG Flensburg-Handewitt für das Viertelfinale qualifiziert. Auch der HSV Hamburg steht in der Runde der besten Acht, die am Dienstag in Wien ausgelost wird. Neben den drei deutschen Mannschaften und Atlético Madrid stehen auch der FC Barcelona, MKB Veszprem, KS Vive Kielce, RK Metalurg Skopje im Viertelfinale.

max/dpa



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