Deutsche Tour-Hoffnung: Martin droht nach Sturz das Aus

Tony Martin hat sich bei seinem Sturz auf der ersten Tour-Etappe womöglich die Hand gebrochen. Damit drohen ihm das Aus bei der Rundfahrt und ein Rückschlag für die Olympia-Vorbereitung. Ob er die Tour fortsetzt, entscheidet sich kurz vor dem Start der zweiten Etappe am Montag.

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Omega-Fahrer Martin (beim Prolog): Weiterfahren nach Sturz fraglich

Hamburg - Dem deutschen Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin droht nach seinem Sturz bei der 1. Etappe der 99. Tour de France womöglich das Aus. Der 27-Jährige wurde mit Verdacht auf einen Bruch im linken Handgelenk in ein Lütticher Krankenhaus gebracht. Dort sollte eine Röntgen-Untersuchung Gewissheit bringen.

Martins linke Hand war allerdings so stark angeschwollen, dass nicht festgestellt werden konnte, ob etwas gebrochen ist. Eine schwere Schulterverletzung konnte dagegen ausgeschlossen werden. Es handele sich nur um Prellungen, so die Teamärzte. Am Montag vor der zweiten Etappe wird entschieden, ob der Deutsche die Tour fortsetzen wird. "Tony wird schauen, wie stark die Schwellung und die Schmerzen sind. Wir hoffen und gehen aber beide davon aus, dass er am Start stehen wird", sagte Martins Manager Jörg Werner am Sonntagabend.

Ein Bruch wäre auch ein Rückschlag für die Vorbereitungen auf die Olympischen Sommerspiele in London (27. Juli bis 12. August). Dort gilt Martin als einer der Top-Favoriten auf Zeitfahr-Gold.

"Ich hatte bei jedem Schlagloch Schmerzen, auch wenn ich aus dem Sattel gegangen bin. Ich hoffe, dass es nur eine schwere Prellung ist und kein Bruch", sagte Martin, der bereits nach elf Kilometern gestürzt und auf den linken Arm gefallen war: "Wenn es doch kein Bruch sein sollte und wir die notwendigen medizinischen Anwendungen treffen, kann ich die Woche bis zum Ruhetag vielleicht noch gut beenden."

Helge Riepenhof, Mannschaftsarzt von Martins Team Omega Pharma-Quickstep hatte zunächst gesagt: "Ich bin immer Optimist, aber das sieht nicht ganz so gut aus." Martin war auf der Etappe von Tour-Chefärztin Florence Pommerie untersucht worden.

max/sid

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Forum - Die Tour de France - wer macht 2012 das Rennen?
insgesamt 406 Beiträge
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1. Vorfreude
spon-facebook-10000298787 30.06.2012
Ich freue mich schon riesieg auf die Tour. Aber ihr habt leider einige Favoriten außen vorgelassen wie z.B Samuel Sanchez, Robert Gesink oder Ivan Basso
2. Tour der Pharmazie
hahewo 30.06.2012
Diese Tour kann nur der gewinnen, der den besten Vertrag mit der Pharmaindustrie und deren Logistik hat. Das diesem Dopingspektakel immer noch soviel Raum in den Medien gegeben wird, ist schon verwunderlich.
3. Zu einer Rummelveranstaltung verkommen
Pollowitzer 30.06.2012
Dieser Sport ist leider schon lange nicht mehr ernst zu nehmen und er ist unglaubwürdig wie Rummelboxen - Wenn man sich das Alter einiger deutscher Teilnehmer ansieht dann geht automatisch die Dopingwarnlampe an - die pedalierenden Velogreise kommen doch ohne entsprechende Hilfsmittel weder über die Berge noch nach Paris. Die Aufmerksamkeit der Presse haben die nicht verdient - Ich glaube es wird garnichtmehr ernsthaft der Gebrauch von Doping kontrolliert - Brot und Spiele auf unterstem Niveau - leider!!!
4. Zustimmung
Ostwestfale 30.06.2012
Zitat von spon-facebook-10000298787Ich freue mich schon riesieg auf die Tour. Aber ihr habt leider einige Favoriten außen vorgelassen wie z.B Samuel Sanchez, Robert Gesink oder Ivan Basso
Ich freue mich auch, die drei Genannten zähle ich allerdings nicht zu den Favoriten, da diese Tour recht zeitfahrlastig ist und da sind Wiggins und Evans einfach zu stark, als dass ein Basso oder Sanchez das in den Bergen kompensieren könnte.Ich könnte mir deshalb sogar vorstellen, dass Klöden aufs Podium fährt. Wer die letzte Tour verfolgt hat, dem werden auch die tollen Entwicklungen nicht entgangen sein. Die Fahrer fahren endlich wieder wie "Menschen". Jeder Topfahrer hatte bei der letzten Tour einen schwachen Tag, was in einer dreiwöchigen Rundfahrt normal ist. Die Maximalwattzahlen, die die Fahrer in den Anstiegen treten sind stark zurückgegangen.Dass Jean-Christophe Peraud, Tourzehnter des vergangenen Jahres absolut sauber war gilt als ziemlich warscheinlich. Sein Blutbild war während der gesamten Tour öffentlich zugänglich und es gab keinerlei Auffälligkeiten.Aber so was ist natürlich keine Schlagzeile wert, denn Deutschland war noch nie ein Radsport-Land. Auch nicht zu Ullrichs Zeiten.Hier hat man sich noch nie für Details des interessiert. Völlig absurd finde ich, wenn in der Zusammenhang mit der Tour davon gesprochen sind, die Leistungen wören "übermenschlich" oder sonstwas. So nach dem Motto: Alles was ich nicht kann, kann auch kein Anderer. Da hat ein quasi nie im Training kontrollierter Usain Bolt nur 100 Meter läuft. Das kann ja jeder...
5.
LuisCortez 30.06.2012
Zitat von hahewoDiese Tour kann nur der gewinnen, der den besten Vertrag mit der Pharmaindustrie und deren Logistik hat. Das diesem Dopingspektakel immer noch soviel Raum in den Medien gegeben wird, ist schon verwunderlich.
So ist es. Sie haben die Situation erkannt. Ich als ehemaliger Roche Mitarbeiter kann bestätigen dass Roche um die 70 Mitarbeiter beschäftigt die sich um die besten Verträge und Logistik mit den "Sportlern" kümmert. Interessanterweise handelt es sich bei den Kunden nur um Radsportler. Was für ein Blödsinn!
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