Powerranking Wer gewinnt die Tour de France?

Wieder Chris Froome? Nein! Unser Experte Eike Hagen Hoppmann setzt bei der am Samstag startenden Tour de France auf einen Radprofi, der seit Jahren zur Spitze gehört - bislang aber Pech hatte. Das Powerranking.

DPA

Fährt er oder fährt er nicht? Vor dem Start der 105. Tour de France am Samstag drehte sich alles um Chris Froome. Die Veranstalter wollten ihn aufgrund eines lange ungeklärten Dopingverfahrens nicht starten lassen. Dann stellte der Radsport-Weltverband UCI die Ermittlungen gegen den Briten ein - und ein möglicher Ausschluss war vom Tisch. Froome wird bei der Tour an den Start gehen und seinen fünften Sieg bei der Frankreichrundfahrt anvisieren. Auch wenn er bei der offiziellen Teamvorstellung gnadenlos ausgepfiffen wurde, ist der 33-Jährige einer der Top-Favoriten.

Es werden jedoch drei harte Wochen für Froome. Das atemberaubende Comeback beim Gewinn des Giro d'Italia dürfte ihm noch in den Knochen stecken - und das Fahrerfeld bei der Tour ist so gut wie schon lange nicht mehr: Neben Froome gibt es gleich zehn weitere potenzielle Kandidaten auf den Gesamtsieg. Es könnte die beste und spannendste Tour der vergangenen Jahre werden.

Um die Dominanz von Froomes Sky-Team zu reduzieren, dürfen in diesem Jahr pro Mannschaft nur noch acht statt neun Fahrer starten. Das macht das Rennen für die Top-Teams schwerer zu kontrollieren. Dennoch haben die Fahrer der großen Ställe in diesem Jahr einen zusätzlichen Vorteil, weil ein Mannschaftszeitfahren auf dem Programm steht. Anschließend gibt es nur drei echte Bergankünfte, um einen Rückstand aufzuholen.

Der aktuell beste deutsche Klassementfahrer Emanuel Buchmann geht bei der Tour nicht an den Start und wird stattdessen als Kapitän seines Teams Bora-hansgrohe im Herbst die Vuelta in Spanien fahren. Andere deutsche Hoffnungen für die Gesamtwertung gibt es nicht.

Welche Fahrer haben die besten Chancen auf das Gelbe Trikot? Klicken Sie sich durch das Powerranking der Favoriten. An der Spitze gibt es eine Überraschung: Denn dort steht nicht der Name Chris Froome.

insgesamt 45 Beiträge
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Seite 1
tommycologne 06.07.2018
1. Richtge Favoriten, falsche Reihenfolge
Ne, lieber Experte, da liegst falsch: Bardet ist zu schwach im Zeitfahren, ebenso wie Nairo. Richie Porte ist am Berg und beim zeitfahren gut. Aber eben nur gut. Ähnliches gilt für Froome, der sogar in beidem sehr gut ist. Und er hat die stärkste Mannschaft. Normalerweise wäre er deshalb unschlagbaber aber diesmal mit nur noch 8 Mann spielt die Mannschaftsstärke nicht die entscheidende Rolle. Deswegen wird einer gewinnen der am Berg und im Zeitfahren mehr als sehr gut ist und da gibt es nur zwei. Daher mein Tipp: 1. Roglic 2. Dumoulin 3. Froome Wollen wir wetten?! ;)
nano-thermit 06.07.2018
2. Ich frage mich...
...was der Artikel uns sagen möchte? Außer einem kurzen „keine Ahnung“, sagt man uns nix. In bester Manier wird ausgeblendet was alle wissen, die Tour de Doping startet also bald wieder. Der Gewinner wird der sein der die besten Ärzte und Chemie Labors hat. Wer heute angeblich Dopingfrei noch schneller fährt als Lance Armstrong,... ja den Rest kann man sich denken und man ist weit weg von jeglicher Verschwörung. Wenn , ja wenn, der Autor die Wahrheit schreiben dürfte. Schließlich gibt es auch Indizienprozesse wo Angeklagte laut offensichtlichen Indizien verurteilt werden. Daher hält man hier den Leser dumm, oder man spielt das Spiel mit, aber absolut klare und offensichtliche Indizien sind zu übersehen.
uzsjgb 06.07.2018
3.
Zitat von nano-thermit...was der Artikel uns sagen möchte? Außer einem kurzen „keine Ahnung“, sagt man uns nix. In bester Manier wird ausgeblendet was alle wissen, die Tour de Doping startet also bald wieder. Der Gewinner wird der sein der die besten Ärzte und Chemie Labors hat. Wer heute angeblich Dopingfrei noch schneller fährt als Lance Armstrong,... ja den Rest kann man sich denken und man ist weit weg von jeglicher Verschwörung. Wenn , ja wenn, der Autor die Wahrheit schreiben dürfte. Schließlich gibt es auch Indizienprozesse wo Angeklagte laut offensichtlichen Indizien verurteilt werden. Daher hält man hier den Leser dumm, oder man spielt das Spiel mit, aber absolut klare und offensichtliche Indizien sind zu übersehen.
Warum schreiben Sie denn nicht die Wahrheit? Dürfen Sie auch nicht? Keinen Mut? Oder wollen Sie nur provozieren? Es sind im Artikel 10 Fahrer aufgelistet, warum listen Sie uns nicht für jeden dieser Fahrer deren aktuelle Dopingvergehen und/oder Benutzung von Dopingmitteln auf. Alternativ könnten Sie uns stattdessen verraten, warum Sie das nicht tun dürfen.
Le Commissaire 06.07.2018
4.
Zitat von tommycologneNe, lieber Experte, da liegst falsch: Bardet ist zu schwach im Zeitfahren, ebenso wie Nairo. Richie Porte ist am Berg und beim zeitfahren gut. Aber eben nur gut. Ähnliches gilt für Froome, der sogar in beidem sehr gut ist. Und er hat die stärkste Mannschaft. Normalerweise wäre er deshalb unschlagbaber aber diesmal mit nur noch 8 Mann spielt die Mannschaftsstärke nicht die entscheidende Rolle. Deswegen wird einer gewinnen der am Berg und im Zeitfahren mehr als sehr gut ist und da gibt es nur zwei. Daher mein Tipp: 1. Roglic 2. Dumoulin 3. Froome Wollen wir wetten?! ;)
Also auch mit 8 Mann spielt die Mannschaftsstärke noch eine entscheidende Rolle, aber natürlich nicht die alleinige entscheidende Rolle. Dumoulin ist m. E. am Berg einfach nicht gut genug, um bei prominenter Besetzung und ohne langes Einzelzeitfahren (wie beim letztjährigen Giro gegen einen im EZF traditionell schwachen Quintana) eine Grand Tour gewinnen zu können. Dieses Jahr ist Movistar so stark wie lange nicht, ich könnte mir vorstellen, das Mikel Landa Quintana noch von der Spitze des Teams verdrängt und am Ende Gelb trägt.
fellow7447 06.07.2018
5. Gääähn
Wer die Tour gewinnt? Wen kann das noch interessieren. Ahnlich interessant wie weiland Amstrong - wenn wir schon vorher seine Dopingstory gewusst hätten.
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