99. Tour de France: Greipel sprintet auf vierter Etappe zum Sieg

Triumph für André Greipel: Der Deutsche hat bei der Tour de France die vierte Etappe gewonnen. Die Entscheidung fiel kurz vor Schluss im Massensprint. Das Gelbe Trikot verteidigte Fabian Cancellara.

Vierte Tour-Etappe: Greipel siegt in Rouen
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AP

Hamburg - André Greipel hat die vierte Etappe der 99. Tour de France gewonnen. Der Deutsche kam auf dem 214,5 Kilometer langen Abschnitt von Abbeville nach Rouen vor dem Italiener Alessandro Petacchi und Tom Veelers (Niederlande) ins Ziel. Das Gelbe Trikot behält weiterhin der Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara.

"Ich bin so glücklich. Die Jungs an meiner Seite haben klasse Arbeit geleistet. Es ist phantastisch", sagte Greipel nach seinem insgesamt zweiten Etappensieg beim wichtigsten Radrennen der Welt. Greipel profitierte bei seinem Erfolg auch von dem Sturz seines Konkurrenten Mark Cavendish, der rund drei Kilometer vor dem Ziel bei einer Massenkollision vom Rad fiel.

Der deutsche Tony Martin, der nach einem Kahnbeinbruch mit einer Spezialmanschette fährt, musste auf der vierten Etappe abreißen lassen. Auch Sprinter Marcel Kittel, dem seit Montag ein Magen-Darm-Infekt arg zusetzt, schleppte sich mit Mühe ins Ziel. Das Peloton hatte rund sieben Kilometer vor dem Ziel eine Ausreißergruppe aus David Moncoutié, Anthony Delaplace und Yukiya Arashiro eingefangen.

In der Gesamtwertung gab es auf den vorderen Rängen keine Änderungen. Hinter Cancellara liegt der Brite Bradley Wiggins auf Rang zwei, sein Rückstand beträgt sieben Sekunden. Vorjahressieger Cadel Evans (BMC Racing) liegt auf Platz sieben (+17 Sekunden). Bester Deutscher ist als Zehnter Andreas Klöden (+19 Sekunden).

Der fünfte Abschnitt der diesjährigen Tour führt die Fahrer am Donnerstag von Rouen nach Saint-Quentin. Auch dort darf sich Greipel wieder Chancen ausrechnen. Auf den 196,5 Kilometer erwartet das Feld erneut eine Flachetappe.

chp/dpa/sid

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Ich freue mich schon riesieg auf die Tour. Aber ihr habt leider einige Favoriten außen vorgelassen wie z.B Samuel Sanchez, Robert Gesink oder Ivan Basso
Ich freue mich schon riesieg auf die Tour. Aber ihr habt leider einige Favoriten außen vorgelassen wie z.B Samuel Sanchez, Robert Gesink oder Ivan Basso
hahewo 30.06.2012
Diese Tour kann nur der gewinnen, der den besten Vertrag mit der Pharmaindustrie und deren Logistik hat. Das diesem Dopingspektakel immer noch soviel Raum in den Medien gegeben wird, ist schon verwunderlich.
Diese Tour kann nur der gewinnen, der den besten Vertrag mit der Pharmaindustrie und deren Logistik hat. Das diesem Dopingspektakel immer noch soviel Raum in den Medien gegeben wird, ist schon verwunderlich.
Pollowitzer 30.06.2012
Dieser Sport ist leider schon lange nicht mehr ernst zu nehmen und er ist unglaubwürdig wie Rummelboxen - Wenn man sich das Alter einiger deutscher Teilnehmer ansieht dann geht automatisch die Dopingwarnlampe an - die [...]
Dieser Sport ist leider schon lange nicht mehr ernst zu nehmen und er ist unglaubwürdig wie Rummelboxen - Wenn man sich das Alter einiger deutscher Teilnehmer ansieht dann geht automatisch die Dopingwarnlampe an - die pedalierenden Velogreise kommen doch ohne entsprechende Hilfsmittel weder über die Berge noch nach Paris. Die Aufmerksamkeit der Presse haben die nicht verdient - Ich glaube es wird garnichtmehr ernsthaft der Gebrauch von Doping kontrolliert - Brot und Spiele auf unterstem Niveau - leider!!!
Ostwestfale 30.06.2012
Ich freue mich auch, die drei Genannten zähle ich allerdings nicht zu den Favoriten, da diese Tour recht zeitfahrlastig ist und da sind Wiggins und Evans einfach zu stark, als dass ein Basso oder Sanchez das in den Bergen [...]
Zitat von spon-facebook-10000298787Ich freue mich schon riesieg auf die Tour. Aber ihr habt leider einige Favoriten außen vorgelassen wie z.B Samuel Sanchez, Robert Gesink oder Ivan Basso
Ich freue mich auch, die drei Genannten zähle ich allerdings nicht zu den Favoriten, da diese Tour recht zeitfahrlastig ist und da sind Wiggins und Evans einfach zu stark, als dass ein Basso oder Sanchez das in den Bergen kompensieren könnte.Ich könnte mir deshalb sogar vorstellen, dass Klöden aufs Podium fährt. Wer die letzte Tour verfolgt hat, dem werden auch die tollen Entwicklungen nicht entgangen sein. Die Fahrer fahren endlich wieder wie "Menschen". Jeder Topfahrer hatte bei der letzten Tour einen schwachen Tag, was in einer dreiwöchigen Rundfahrt normal ist. Die Maximalwattzahlen, die die Fahrer in den Anstiegen treten sind stark zurückgegangen.Dass Jean-Christophe Peraud, Tourzehnter des vergangenen Jahres absolut sauber war gilt als ziemlich warscheinlich. Sein Blutbild war während der gesamten Tour öffentlich zugänglich und es gab keinerlei Auffälligkeiten.Aber so was ist natürlich keine Schlagzeile wert, denn Deutschland war noch nie ein Radsport-Land. Auch nicht zu Ullrichs Zeiten.Hier hat man sich noch nie für Details des interessiert. Völlig absurd finde ich, wenn in der Zusammenhang mit der Tour davon gesprochen sind, die Leistungen wören "übermenschlich" oder sonstwas. So nach dem Motto: Alles was ich nicht kann, kann auch kein Anderer. Da hat ein quasi nie im Training kontrollierter Usain Bolt nur 100 Meter läuft. Das kann ja jeder...
LuisCortez 30.06.2012
So ist es. Sie haben die Situation erkannt. Ich als ehemaliger Roche Mitarbeiter kann bestätigen dass Roche um die 70 Mitarbeiter beschäftigt die sich um die besten Verträge und Logistik mit den "Sportlern" kümmert. [...]
Zitat von hahewoDiese Tour kann nur der gewinnen, der den besten Vertrag mit der Pharmaindustrie und deren Logistik hat. Das diesem Dopingspektakel immer noch soviel Raum in den Medien gegeben wird, ist schon verwunderlich.
So ist es. Sie haben die Situation erkannt. Ich als ehemaliger Roche Mitarbeiter kann bestätigen dass Roche um die 70 Mitarbeiter beschäftigt die sich um die besten Verträge und Logistik mit den "Sportlern" kümmert. Interessanterweise handelt es sich bei den Kunden nur um Radsportler. Was für ein Blödsinn!
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  • Mittwoch, 04.07.2012 – 17:53 Uhr
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