Tour de France Démare sprintet allen davon - Schreckmoment für Quintana

Endlich hat Arnaud Démare seinen Etappensieg: In Pau hat der Franzose den Massenspurt gewonnen. Im Gesamtklassement gab es keine Verschiebungen - trotz eines Sturzes von Nairo Quintana.

Arnaud Démare bejubelt seinen Etappensieg
AFP

Arnaud Démare bejubelt seinen Etappensieg


Arnaud Démare hat die 18. Etappe der 105. Tour de France gewonnen. Der französische Radprofi bezwang nach 171 Kilometern in Pau seinen Landsmann Christophe Laporte. "Das war verdammt schwierig heute, ich bin einfach nur glücklich", sagte der Tagessieger. John Degenkolb belegte im Massensprint den siebten Platz.

Gesamtspitzenreiter Geraint Thomas verlebte einen relativ ruhigen Tag. Sein Vorsprung an der Spitze des Klassements vor der letzten Pyrenäen-Etappe am Freitag beträgt weiter 1:59 Minuten auf den zweitplatzierten Tom Dumoulin aus den Niederlande. Der viermalige Toursieger Chris Froome ist weiter Dritter mit 2:31 Minuten Rückstand auf seinen Teamkollegen Thomas.

Einen Schreckmoment erlebte der Gesamtfünfte Nairo Quintana: Der Vortagessieger war zur Hälfte der Etappe in einen Sturz verwickelt, konnte aber wieder zum Peloton aufschließen.

Am Freitag muss Spitzenreiter Thomas noch den 200,5 Kilometer langen Abschnitt von Lourdes nach Laruns überstehen, ehe er im Zeitfahren einen Tag vor dem Finale die letzten Zweifel am Gesamtsieg ausräumen kann. Auf der letzten Pyrenäen-Etappe stehen noch einmal insgesamt sechs Bergwertungen an. Nach dem Col d'Aspin (erste Kategorie) stehen vor allem der Col du Tourmalet und der Col d'Aubisque, beides jeweils Anstiege der höchsten Klasse, im Fokus. Nach dem Aubisque geht es 20 Kilometer bergab ins Ziel nach Laruns.

Interessant könnte neben dem Duell Thomas gegen Dumoulin auch der Kampf um das Podium werden, hat Titelverteidiger Froome als Dritter doch nur 16 Sekunden Vorsprung vor Primoz Roglic. Für Dumoulin, Froome und Roglic ist die 19. Etappe die vorletzte Chance vor dem Zeitfahren am Samstag, im Klassement noch etwas zu verändern.

chh/dpa/sid



insgesamt 3 Beiträge
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Sibylle1969 26.07.2018
1.
Die morgige Etappe ist mit dem Klassiker, der Kombination aus Aubisque und Tourmalet, die eigentliche Königsetappe in den Pyrenäen. Und dann kommt ja noch das Zeitfahren im Baskenland. Die Tour ist erst am Samstag mit dem Zeitfahren entschieden.
fürmichistallesklar 26.07.2018
2. Froome und Dumoulin sind noch nicht geschlagen
Beide Mitfavoriten, Froome und Dumoulin, sind meiner Ansicht nach in der Lage, die Tour zu gewinnen. Sowohl der der letzten Bergetappe sowie im Zeitfahren kann noch viel passieren. Ich erinnere an die Wahnsinns-Etappe von Froome im Giro. Auf alle Fälle ist es spannend.
RolandBerger 26.07.2018
3. Man
wird sehen, ob Sky sich traut Froome morgen noch einmal so voll zu pumpen wie beim Giro, oder ob sie sich mit Thomas als Sieger zufrieden geben. Der wird wenigstens in Paris dann am Sonntag nicht ausgepfiffen. Das auch er "beschleunigt", dürfte jedem klar sein, der den Weg der britischen Bahnfahrer seit 2012 verfolgt. Mit wär Dumoulin als Sieger am liebsten, aber so viel Glück hat der Radsport nicht. Und die Apotheke von Sky düfte wohl auch stärker sein, als der Schrank von Sunweg. Kleiner Lacher am Rande Heut bei Eurosport. Der Doper Flecha interwievt den Doper Contador und alles bleibt sauber. Hahaha. DIese Nullen bei Eurosport kreisen da in ihrem eigenen Universum. Diesen Totengräbern des Radsports auch noch ein Forum zu bieten. Unfassbar. Fehlt nur noch Armstrong als Oberlehrer. Prima Vorbilder für die Jugend, die ganze Meschpoke.
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