Tour de France Ausreißer Nielsen gewinnt 15. Etappe

Nächster Erfolg einer Fluchtgruppe: Nach einem starken Schlusssprint hat Magnus Cort Nielsen die 15. Etappe der Tour de France gewonnen. Zuvor galt es, einen der härtesten Anstiege der Tour zu meistern.

Magnus Cort Nielsen
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Magnus Cort Nielsen


Das war zu erwarten auf der 15. Etappe der Tour de France: Der 181,5 Kilometer lange Kurs von Millau nach Carcassonne wurde von Ausreißern dominiert. Dank eines starken Schlussantritts entschied Magnus Cort Nielsen (Astana) die anspruchsvolle Etappe vor Ion Izagirre Insausti (Bahrain Merida) und Bauke Mollema (Trek-Segafredo) für sich.

Nach einem hektischen Rennbeginn sicherte sich Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) im gepunkteten Trikot die erste Bergwertung. In der Folge blieb das Rennen unübersichtlich, mit vielen Führungswechseln an der Spitze. Erst nach rund 40 Kilometern formte sich eine feste Fluchtgruppe, aus der Lilian Calmejane ausbrach und die zweite Bergwertung gewann.

Anschließend galt die Konzentration dem Pic de Nore, einem Anstieg der ersten Kategorie. Auf dem 12,3 Kilometer langen Rennabschnitt mit 6,3 Prozent Steigung setzte sich Rafal Majka aus dem deutschen Team Bora-hansgrohe durch, der die Konkurrenz um rund 40 Sekunden distanzierte.

Knapp 18 Kilometer vor Rennende holte eine siebenköpfige Verfolgergruppe den Führenden ein. Anschließend setzten sich Izaguirre, Nielsen und Mollema ab und lieferten sich auf den abschließenden Kilometern einen Dreikampf um den Sieg, den Nielsen gewann.

Es war nach dem gestrigen Erfolg von Omar Fraile der zweite Etappensieg für Nielsens Team Astana in Folge. Nikias Arndt (Sunweb) kam als Neunter ins Ziel und fuhr damit das beste deutsche Tagesresultat ein.

Nach einem Ruhetag geht es am Dienstag mit der 16. Etappe von Carcassonne nach Bagnères-de-Luchon (11.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) weiter.

paw



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RolandBerger 22.07.2018
1. Sky
kontrolliert das Feld und die Apotheke. Man meint, man sieht zwei verschiedene Rennen. Vorne die Mutanten und dahinter der Rest, der ab und zu einen Krümel abgreifen darf. Einziger Lichtblick war Thomas, obwohl eig. unmöglich, hat er wenigstens mal versucht zu zupfen. Schade, die Tour verkommt zu einer Veranstaltung mit dem Motto Wer zahlt schafft an. Sky muss da raus, sonst wird das nie mehr was mit sauberen Radsport.
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