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Tour de France Cavendish gewinnt letzte Etappe in Paris

Letzte Tour-Etappe: Sprinten und feiern in Paris
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AP

Triumph auf den Champs-Elysées: Mark Cavendish hat die letzte Etappe der Tour de France in Paris gewonnen. Der Brite setzte sich im Massensprint vor Edvald Boasson Hagen und André Greipel durch. Für Gesamtsieger Cadel Evans gab es ein Gläschen Schampus.

Hamburg - Zum dritten Mal in Folge entschied Mark Cavendish den Massensprint bei der letzten Tour-de-France-Etappe, die traditionell in Paris endet, für sich. Damit sicherte sich der Brite auch erstmals das Grüne Trikot des besten Sprinters. Auf den Champs-Elysées verwies Cavendish den Norweger Edvald Boasson Hagen und André Greipel, der auf der zehnten Etappe für einen der zwei deutschen Tagessiege gesorgt hatte, auf die Plätze zwei und drei.

Damit hat Cavendish seinen Ruf als bester Sprinter der Welt eindrucksvoll untermauert. Fünf Mal gewann er bei der diesjährigen Tour eine Etappe. In der Bestenliste der Tagessieger liegt Cavendish mit inzwischen 20 Erfolgen auf dem sechsten Platz, den er sich mit dem Luxemburger Nicolas Frantz teilt.

Die meisten Tour-Etappensiege hat der legendäre Eddy Merckx (Belgien) mit 34 ersten Plätzen errungen. Es folgen die Franzosen Bernard Hinault (28), André Leducq (25) und André Darrigade (22), der ebenso viele Tageserfolge wie Lance Armstrong aus den USA hat. Bester Deutscher ist Erik Zabel mit zwölf Etappensiegen.

Zudem deutet sich an, dass es für Cavendishs Team Highroad nun doch eine Zukunft geben wird. "Es ist noch nichts unterschrieben, aber ich bin jetzt sehr optimistisch", sagte Manager Bob Stapleton der "Süddeutschen Zeitung". "Ich habe nun zwei Optionen, wir gehen sogar von einem Dreijahresvertrag aus. Und wir werden ein größeres Budget haben." Der bisherige Sponsor HTC, ein taiwanesisches Mobilfunk-Unternehmen, wird sein Engagement wohl nicht verlängern.

Andy Schleck zum dritten Mal in Folge Tour-Zweiter

Für Cadel Evans war die 95 Kilometer lange Etappe von Créteil nach Paris hingegen eine ruhige. Der Australier hatte auf der vorletzten Etappe im Zeitfahren dem Luxemburger Andy Schleck das Gelbe Trikot abgejagt und damit seinen ersten Triumph bei der Frankreich-Rundfahrt gefeiert. Auf der Abschlussetappe gab es traditionell keine Angriffe auf den Gesamtführenden, dafür jedoch ein Glas Champagner für Evans.

Hinter dem 34-Jährigen beendeten die Schleck-Brüder Andy (+1:34 Minuten) und Fränk (+2:30) vom Leopard-Team die Tour als Zweiter beziehungsweise Dritter. Dabei belegte Andy Schleck zum dritten Mal in Folge Platz zwei. 2009 und 2010 war jeweils der Spanier Alberto Contador schneller.

Als bester Bergfahrer wurde zum ersten Mal der spanische Olympiasieger Samuel Sánchez ausgezeichnet. Das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers sicherte sich Pierre Rolland aus Frankreich, die Teamwertung gewann Garmin-Cervélo aus den USA.

ham/sid/dpa

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