Tour de France: Führender Froome gewinnt Bergzeitfahren

Christopher Froome: Dominant auch im Zeitfahren Zur Großansicht
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Christopher Froome: Dominant auch im Zeitfahren

Der Favorit zeigt keine Schwäche: Christopher Froome hat sein Gelbes Trikot auch beim zweiten Einzelzeitfahren der 100. Tour de France verteidigt. Der Brite triumphierte auf der 32 Kilometer langen 17. Etappe vor Alberto Contador - nun geht es für die Fahrer nach L'Alpe d'Huez.

Hamburg - Christopher Froome hat das zweite Einzelzeitfahren der 100. Tour de France gewonnen. Für die bergige 17. Etappe brauchte der Brite 51:33 Minuten und verwies damit Alberto Contador auf Platz zwei. Der Spanier war über die 32 Kilometer von Embrun nach Chorges neun Sekunden länger unterwegs. Dritter wurde Contadors Landsmann Joaquim Rodríguez. "Hier der Schnellste zu sein, ist Wahnsinn. Ich bin sehr glücklich", sagte Froome.

Auch in der Gesamtwertung liegt Contador (4:34 Minuten zurück) nun hinter Froome auf Platz zwei. Er schob sich am diesmal enttäuschenden Niederländer Bauke Mollema vorbei.

Weltmeister Tony Martin hatte mit der Entscheidung um den Tagessieg angesichts des schweren Kurses nichts zu tun. Er kam nach 54:39 Minuten ins Ziel und landete auf dem 27. Platz. Andreas Klöden kam als bester Deutscher auf Rang 21.

Der bislang bestklassierte französische Radprofi Jean-Christophe Péraud musste nach einem Sturz die Tour aufgeben. Er kam innerhalb der letzten zwei Kilometer vor dem Ziel in der Abfahrt nach Chorges zu Fall. Der 36-Jährige versteuerte sich in der letzten engen Kurve und fiel auf seine ohnehin schon lädierte Schulter. Péraud war am Vormittag bei der Besichtigung der Strecke in der gleichen Abfahrt gestürzt und hatte sich eine leichte Fraktur des Schlüsselbeins zugezogen. Trotz der Verletzung war er an den Start gegangen, nach dem zweiten Unglück musste er das Rennen jedoch mit schmerzverzerrtem Gesicht verlassen.

Am Donnerstag steht für die Fahrer der Anstieg nach L'Alpe d'Huez auf dem Programm (ab 12.20 Uhr im Liveticker bei SPIEGEL ONLINE). Um die erstmals bei der Tour ausgetragene Doppelbesteigung möglich zu machen, müssen die Fahrer die lebensgefährliche Abfahrt vom Col de Sarenne in Kauf nehmen. Die Straße ist nicht befestigt oder begrenzt.

"Wenn du fällst, fällst du 500 Meter tief", hatte Andy Schleck vorher gewarnt, und Martin kennt "keine Abfahrt mit diesem Gefahrenpotential". Froomes vielleicht zu frommer Wunsch für Donnerstag: "Ich hoffe, dass niemand zu hohes Risiko geht."

luk/dpa

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insgesamt 13 Beiträge
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1. Wie kann es sein?
apfeldroid 17.07.2013
Er hatte schlechtere Bedingungen (mehr Regen), fuhr merklich vorsichtiger (keine ideale Linie) und sichtlich ungeschickter, dabei schien er sich nicht voll herauszugeben und schwuppsdiwupps- BAM- bester. Bester auf Bergen, bester im Zeitfahren (2x), mir stinkt's!
2.
bärchen07 17.07.2013
Zitat von sysopDer Favorit zeigt keine Schwäche: Christopher Froome hat sein Gelbes Trikot auch beim zweiten Einzelzeitfahren der 100. Tour de France verteidigt. Der Brite triumphierte auf der 32 Kilometer langen 17. Etappe vor Alberto Contador - nun geht es für die Fahrer nach L'Alpe d'Huez. Tour de France: Christopher Froome gewinnt 2. Zeitfahren - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/sonst/tour-de-france-christopher-froome-gewinnt-2-zeitfahren-a-911670.html)
Ach man. So langsam wird mühselig. Das heute war kein Bergzeitfahren. Es war ein Zeitfahren der schweren Art bei den es über 2 Berge ging. Bergzeitfahren finden an grossen Bergen statt und gehen nur Bergauf. Wie z.b. am Ventoux oder Alp-d'Huez.
3. upside down...
eknoes 17.07.2013
Zitat von apfeldroidEr hatte schlechtere Bedingungen (mehr Regen), fuhr merklich vorsichtiger (keine ideale Linie) und sichtlich ungeschickter, dabei schien er sich nicht voll herauszugeben und schwuppsdiwupps- BAM- bester. Bester auf Bergen, bester im Zeitfahren (2x), mir stinkt's!
Setzen Sie doch einfach mal "Ockhams Razor" an, dann kommen Sie u. U. auf das ernüchternde Ergebnis, dass er möglicherweise einfach nur der beste Fahrer ist. Das wäre für Sie natürlich enttäuschend (...), aber es bliebe ihm ja immer noch die Möglichkeit, sich dafür bei Ihnen zu entschuldigen.
4. Stimmt
frenjes 17.07.2013
Zitat von eknoesSetzen Sie doch einfach mal "Ockhams Razor" an, dann kommen Sie u. U. auf das ernüchternde Ergebnis, dass er möglicherweise einfach nur der beste Fahrer ist. Das wäre für Sie natürlich enttäuschend (...), aber es bliebe ihm ja immer noch die Möglichkeit, sich dafür bei Ihnen zu entschuldigen.
Lege ich die Sieger und Wunderradler der Tour der letzten 16 Jahre zu Grunde ist die einfachste Lösung das er ( Froome) basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre gedopt ist.
5.
ron_k 17.07.2013
Zitat von frenjesLege ich die Sieger und Wunderradler der Tour der letzten 16 Jahre zu Grunde ist die einfachste Lösung das er ( Froome) basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre gedopt ist.
Unter der Annahme das die Topleute gedopt sind, ist die einfachste Lösung, dass Froome z. Z. der Beste ist.
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Jacques Anquetil Frankreich 5 1957-1964
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Louison Bobet Frankreich 3 1953-1955
Philippe Thys Belgien 3 1913-1920
*alle Titel wegen Dopings aberkannt