99. Tour de France: Greipel triumphiert erneut im Massensprint

Zweiter Etappensieg für André Greipel: Der deutsche Sprinter hat bei der Tour de France nach dem vierten auch das fünfte Teilstück von Rouen nach Saint-Quentin gewonnen. Im Zielsprint verwies er Matt Goss auf den zweiten Platz. Fabian Cancellara verteidigte das Gelbe Trikot.

99. Tour de France: Greipel im Sprint nicht zu schlagen
Fotos
REUTERS

Hamburg - André Greipel hat auch die fünfte Etappe der 99. Tour de France gewonnen und diesmal im direkten Duell Rivale Mark Cavendish geschlagen. Nach 196,5 km und 4:41:30 Stunden setzte sich der Top-Sprinter vom Team Lotto vor dem Australier Matt Goss (GreenEdge) und dem Argentinier Juan José Haedo (Saxo Bank) durch und feierte seinen insgesamt dritten Sieg beim wichtigsten Radrennen der Welt. Das Gelbe Trikot behält weiterhin der Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara. Vorzeitig beendet ist die Tour für Sprinter Marcel Kittel. Der 24-Jährige gab am Donnerstag auf.

Kurz nach Rennbeginn hatte sich eine vierköpfige Ausreißergruppe bestehend aus Mathieu Ladagnous (FDJ), Pablo Urtasun (Euskaltel), Jan Ghyselinck (Cofidis) und Julien Simon (Saur-Sojasun) vom Hauptfeld abgesetzt. Erst auf den letzten Metern vor dem Ziel wurden aber auch die letzten von ihnen gestellt.

Einen bitteren Tag erlebte Marcel Kittel. Der deutsche Sprinter gab am nach 39 Kilometern der Etappe auf. Der Profi vom Team Argos-Shimano leidet an einem Magen-Darm-Infekt und hatte sich an den Tagen zuvor nur mit großem Rückstand ins Ziel gequält. Wie Argos-Shimano-Teamsprecher Bennie Ceulen mitteilte, habe letztlich aber eine Knieverletzung den 24 Jahre alten Fahrer zur Aufgabe gezwungen. Damit sind nur noch 194 Fahrer im Rennen.

In der Gesamtwertung gab es auf den vorderen Rängen keine Änderungen. Hinter Cancellara liegt der Brite Bradley Wiggins auf Rang zwei, sein Rückstand beträgt sieben Sekunden. Bester Deutscher ist als Zehnter Andreas Klöden (+19 Sekunden). Das sechste Teilstück führt am Freitag von Épernay über 207,5 Kilometer nach Metz. Es ist die letzte Flachetappe, bevor es am Wochenende ins Mittelgebirge geht.

mib/sid

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Ich freue mich schon riesieg auf die Tour. Aber ihr habt leider einige Favoriten außen vorgelassen wie z.B Samuel Sanchez, Robert Gesink oder Ivan Basso
Ich freue mich schon riesieg auf die Tour. Aber ihr habt leider einige Favoriten außen vorgelassen wie z.B Samuel Sanchez, Robert Gesink oder Ivan Basso
hahewo 30.06.2012
Diese Tour kann nur der gewinnen, der den besten Vertrag mit der Pharmaindustrie und deren Logistik hat. Das diesem Dopingspektakel immer noch soviel Raum in den Medien gegeben wird, ist schon verwunderlich.
Diese Tour kann nur der gewinnen, der den besten Vertrag mit der Pharmaindustrie und deren Logistik hat. Das diesem Dopingspektakel immer noch soviel Raum in den Medien gegeben wird, ist schon verwunderlich.
Pollowitzer 30.06.2012
Dieser Sport ist leider schon lange nicht mehr ernst zu nehmen und er ist unglaubwürdig wie Rummelboxen - Wenn man sich das Alter einiger deutscher Teilnehmer ansieht dann geht automatisch die Dopingwarnlampe an - die [...]
Dieser Sport ist leider schon lange nicht mehr ernst zu nehmen und er ist unglaubwürdig wie Rummelboxen - Wenn man sich das Alter einiger deutscher Teilnehmer ansieht dann geht automatisch die Dopingwarnlampe an - die pedalierenden Velogreise kommen doch ohne entsprechende Hilfsmittel weder über die Berge noch nach Paris. Die Aufmerksamkeit der Presse haben die nicht verdient - Ich glaube es wird garnichtmehr ernsthaft der Gebrauch von Doping kontrolliert - Brot und Spiele auf unterstem Niveau - leider!!!
Ostwestfale 30.06.2012
Ich freue mich auch, die drei Genannten zähle ich allerdings nicht zu den Favoriten, da diese Tour recht zeitfahrlastig ist und da sind Wiggins und Evans einfach zu stark, als dass ein Basso oder Sanchez das in den Bergen [...]
Zitat von spon-facebook-10000298787Ich freue mich schon riesieg auf die Tour. Aber ihr habt leider einige Favoriten außen vorgelassen wie z.B Samuel Sanchez, Robert Gesink oder Ivan Basso
Ich freue mich auch, die drei Genannten zähle ich allerdings nicht zu den Favoriten, da diese Tour recht zeitfahrlastig ist und da sind Wiggins und Evans einfach zu stark, als dass ein Basso oder Sanchez das in den Bergen kompensieren könnte.Ich könnte mir deshalb sogar vorstellen, dass Klöden aufs Podium fährt. Wer die letzte Tour verfolgt hat, dem werden auch die tollen Entwicklungen nicht entgangen sein. Die Fahrer fahren endlich wieder wie "Menschen". Jeder Topfahrer hatte bei der letzten Tour einen schwachen Tag, was in einer dreiwöchigen Rundfahrt normal ist. Die Maximalwattzahlen, die die Fahrer in den Anstiegen treten sind stark zurückgegangen.Dass Jean-Christophe Peraud, Tourzehnter des vergangenen Jahres absolut sauber war gilt als ziemlich warscheinlich. Sein Blutbild war während der gesamten Tour öffentlich zugänglich und es gab keinerlei Auffälligkeiten.Aber so was ist natürlich keine Schlagzeile wert, denn Deutschland war noch nie ein Radsport-Land. Auch nicht zu Ullrichs Zeiten.Hier hat man sich noch nie für Details des interessiert. Völlig absurd finde ich, wenn in der Zusammenhang mit der Tour davon gesprochen sind, die Leistungen wören "übermenschlich" oder sonstwas. So nach dem Motto: Alles was ich nicht kann, kann auch kein Anderer. Da hat ein quasi nie im Training kontrollierter Usain Bolt nur 100 Meter läuft. Das kann ja jeder...
LuisCortez 30.06.2012
So ist es. Sie haben die Situation erkannt. Ich als ehemaliger Roche Mitarbeiter kann bestätigen dass Roche um die 70 Mitarbeiter beschäftigt die sich um die besten Verträge und Logistik mit den "Sportlern" kümmert. [...]
Zitat von hahewoDiese Tour kann nur der gewinnen, der den besten Vertrag mit der Pharmaindustrie und deren Logistik hat. Das diesem Dopingspektakel immer noch soviel Raum in den Medien gegeben wird, ist schon verwunderlich.
So ist es. Sie haben die Situation erkannt. Ich als ehemaliger Roche Mitarbeiter kann bestätigen dass Roche um die 70 Mitarbeiter beschäftigt die sich um die besten Verträge und Logistik mit den "Sportlern" kümmert. Interessanterweise handelt es sich bei den Kunden nur um Radsportler. Was für ein Blödsinn!
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  • Donnerstag, 05.07.2012 – 17:38 Uhr
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