Tour de France Hushovd holt Etappensieg

Der Norweger Thor Hushovd ist auf der 13. Etappe der Tour de France als Erster über die Ziellinie gefahren. Kurz vor Schluss zog er an Ausreißer Jérémy Roy vorbei. Der Franzose Thomas Voeckler fährt weiterhin in Gelb, das Bergtrikot hat hingegen einen neuen Besitzer.

AP

Hamburg - Erster Einzelerfolg bei der 98. Tour de France: Der Norweger Thor Hushovd hat die 13. Etappe gewonnen und den ersten Tagessieg der Gastgeber in diesem Jahr verhindert. Der Weltmeister holte zwei Kilometer vor dem Ziel Ausreißer Jéréremy Roy ein und entschied die Etappe vor den beiden Franzosen David Moncoutié und Roy für sich.

Roy, der auf dem 152,5 Kilometer langen Teilstück von Pau bis in den Wallfahrtsort Lourdes als erster Fahrer den Col d'Aubisque erreicht hatte, war über 50 Kilometer lang alleine gefahren. Kleiner Trost: Er übernahm das gepunktete Trikot des besten Bergfahrers. Das Hauptfeld mit allen Favoriten kam gut 7:30 Minuten später zeitgleich ins Ziel. Der Franzose Thomas Voeckler (Europcar) verteidigte sein Gelbes Trikot vor Fränk Schleck (Leopard) aus Luxemburg und dem Australier Cadel Evans vom Team Rennstall BMC.

Nach seinem Debakel am Vortag bei der ersten Kletterpartie in den Pyrenäen schonte sich Tony Martin und kam mit dem Hauptfeld ins Ziel. Martin ist nach dem Ausstieg von Andreas Klöden wieder bester Deutscher in der Gesamtwertung. "Es war für alle Konkurrenten eindeutig, dass ich etwas versuchen wollte", sagte Martin. "Deshalb haben sie mich immer markiert, denn sie wussten, wenn ich weg bin, ist es schwer, mich einzuholen." Als 25. hat der HTC-Highroad-Fahrer 10:51 Rückstand auf Spitzenreiter Voeckler.

Erfolgreicher war eine zehnköpfige Spitzengruppe, die sich 50 Kilometer nach dem Start in Pau absetzte. Unter den Ausreißern waren überraschend auch die Sprinter Alessandro Petacchi und Hushovd. Der Norweger wagte am Einstieg zum Aubisque sogar eine Solo-Flucht. Roy und Moncoutié setzten nach und überholten den Garmin-Fahrer. Auf der Abfahrt kam Hushovd wieder heran. Der Norweger hatte mit seiner Mannschaft Garmin bereits am zweiten Tourtag das Teamzeitfahren gewonnenund daraufhin eine Woche lang das Gelbe Trikot des Spitzenreiters getragen.

Am Samstag startet die 14. von insgesamt 21 Etappen in Saint-Gaudens und endet mit einem Berg der höchsten Kategorie. Der Anstieg zum Plateau de Beille ist knapp 16 Kilometer lang und hat eine durchschnittliche Steigung von 7,9 Prozent. Das Teilstück ist insgesamt 168,5 Kilometer lang.

jar/sid/dpa



insgesamt 14 Beiträge
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Seite 1
chefkoch1 15.07.2011
1. .....
Zitat von sysopDer Norweger Thor Hushovd*ist auf der 13. Etappe der Tour de France als Erster über die Ziellinie gefahren. Kurz vor Schluss zog er an Ausreißer Jérémy Roy vorbei. Der Franzose Thomas Voeckler fährt weiterhin in Gelb, das Bergtrikot hat hingegen einen neuen Träger. http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,774738,00.html
Wen interessieren diese Zombis auf zwei Rädern überhaupt noch?
pult, 15.07.2011
2. .
Zitat von chefkoch1Wen interessieren diese Zombis auf zwei Rädern überhaupt noch?
Mich! Und da Sie scheinbar eher mit dem dopingverseuchten Frauenfußball sympathisieren, lassen Sie doch Ihre völlig substanzlosen und verlogenen Anfeidungen in einem Radsport-Thread. Das hat Hushovd heute richtig gut gemacht. Allerdings: Was für eine schnarchige Etappe. Ich kann sowieso nicht verstehen, warum eine Bergetappe dann wieder in einem 30km Flachstück endet.
the0retisch 15.07.2011
3. Titel
Zitat von chefkoch1Wen interessieren diese Zombis auf zwei Rädern überhaupt noch?
Mich! Und Sie offensichtlich auch, sonst würden Sie sich nicht mit jeden Tag mit allen Artikeln über die Tour de France beschäftigen! === Und schon wieder wars nix mit einem französischen Tagessieg, auch wenn sie heute schon ziemlich nah dran waren. Viele Möglichkeiten bleiben Ihnen nicht mehr. Morgen ist wieder ein Tag für die Favoriten, und auf den schweren Alpenetappen werden sie auch nicht allzu viel zu melden haben.
sekk 15.07.2011
4. und
Zitat von pultMich! Und da Sie scheinbar eher mit dem dopingverseuchten Frauenfußball sympathisieren, lassen Sie doch Ihre völlig substanzlosen und verlogenen Anfeidungen in einem Radsport-Thread. Das hat Hushovd heute richtig gut gemacht. Allerdings: Was für eine schnarchige Etappe. Ich kann sowieso nicht verstehen, warum eine Bergetappe dann wieder in einem 30km Flachstück endet.
ewig gehen die schubladen auf und sofort wieder zu. klasse gegenargumente!^^
saul7 15.07.2011
5. ++
Zitat von chefkoch1Wen interessieren diese Zombis auf zwei Rädern überhaupt noch?
Einmal abgesehen von der Frage des Dopings, den Ihr Satz insinuiert, finde ich schon interessant, was da vor sich geht. Die heutige Etappe hat z.B. einen taktisch geschickt agierenden Sieger mit Hushovd hervorgebracht. Mein Respekt gilt der enormen Leistung dieser Sportler!
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