9. Tour-Etappe Degenkolb triumphiert in der "Hölle des Nordens", Froome stürzt

Das Kopfsteinpflaster hat auf der neunten Etappe das Gesamtklassement durcheinandergerüttelt. Zahlreiche Favoriten stürzten, im Schlusssprint triumphierte John Degenkolb.

Titelverteidiger Chris Froome stürzt
REUTERS

Titelverteidiger Chris Froome stürzt


John Degenkolb hat die neunte Etappe der 105. Tour de France gewonnen und für den ersten deutschen Tagessieg in diesem Jahr gesorgt. Der 29-Jährige setzte sich auf dem Weg über das berüchtigte Kopfsteinpflaster über 156,5 Kilometer nach Roubaix im Sprint einer Ausreißergruppe vor dem Gesamtführenden Greg Van Avermaet und Yves Lampaert durch.

Für Degenkolb ist es der lang ersehnte erste Etappensieg bei der wichtigsten Rundfahrt des Jahres. 2015 hatte er bereits beim Klassikerrennen Paris-Roubaix über die Kopfsteinpflasterpassagen triumphiert.

John Degenkolb jubelt
REUTERS

John Degenkolb jubelt

Bevor Degenkolb nun den Schlussspurt gewann, hatte die Etappe zahlreiche Stürze gefordert. Unter anderem erwischte es Richie Porte, der wie schon im Vorjahr aufgeben muss. Es besteht Verdacht auf Schlüsselbeinbruch. Der Sturz ereignete sich rund 37 Kilometer vor dem ersten Kopfsteinpflasterabschnitt.

luk



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