Tour de France Radstar Peter Sagan stürzt, Froome verliert Platz zwei

Der punktbeste Radprofi der diesjährigen Tour de France, Peter Sagan, ist auf der 17. Etappe gestürzt. Den Sieg auf der kurzen Hochgebirgsstrecke holte Nairo Quintana, Christopher Froome verlor Zeit auf die Spitze.

Peter Sagan
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Der slowakische Radprofi Peter Sagan vom Bora-Team ist auf der 17. Etappe der Tour de France gestürzt. Auf dem Teilstück von Bagnères-de-Luchon nach Saint-Lary-Soulan Col du Portet konnte der Weltmeister und Träger des Grünen Trikots jedoch weiterfahren - er kam mit 26 Minuten Rückstand ins Ziel.

Bereits am Dienstag hatte es einen spektakulären Sturz gegeben: Philippe Gilbert stürzte innerhalb einer rasanten Abfahrt in einer Linkskurve über eine Mauer. Dabei brach er sich die Kniescheibe, fuhr jedoch noch 60 Kilometer weiter ins Ziel. Der Tour-Arzt nahm ihn nach der Etappe aus dem Rennen.

Auf der achten und neunten Etappe der diesjährigen Tour stürzten ebenfalls zahlreiche Fahrer - auch Stars wie Tony Martin oder Christopher Froome erwischte es. Der deutsche Martin musste wegen eines Wirbelbruchs sogar aufgeben.

Den Sieg bei der letzten Bergankunft der Tour 2018 sicherte sich der Kolumbianer Nairo Quintana. Die Hochgebirgsetappe war mit lediglich 65 Kilometern eine der kürzesten in der Geschichte der Tour. Das Ziel, der Col du Portet, ist mit 2215 Metern der höchste Punkt der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt.

An der Spitze des Gesamtklassements konnte der Brite Geraint Thomas den Vorsprung auf seine Verfolger um einige Sekunden ausbauen. Den zweiten Platz übernahm Tom Dumoulin aus den Niederlanden, nachdem Tourfavorit Froome das Tempo beim letzten Anstieg nicht mitgehen konnte. Froome verlor weitere 48 Sekunden auf seinen Sky-Teamkameraden und liegt 32 Sekunden hinter Dumoulin.

bka



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