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Triathlon auf Hawaii: Titelverteidiger siegen beim Ironman

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer Laufen: Bei großer Hitze schafften es die Vorjahressieger Craig Alexander und Chrissie Wellington, beim Ironman auf Hawaii erneut zu triumphieren. Der Deutsche Andreas Raelert sicherte sich den dritten Platz.

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REUTERS

Triathletin Wellington: Siegte in Rekordzeit

Hamburg - Die Titelverteidiger Craig Alexander und Chrissie Wellington haben beim Ironman-Triathlon auf Hawaii souverän ihre Erfolge aus dem Vorjahr wiederholt. Die mit Sieg-Ambitionen gestarteten Deutschen mussten sich mit einem dritten Platz von Andreas Raelert begnügen. "Ich wollte meine Krone verteidigen. Es war ein harter Kampf, denn es war heute unglaublich heiß", sagte Alexander nach seinem Triumph in 8:20:21 Stunden.

Bei Temperaturen von 32 Grad und kaum Wind profitierte der Australier über die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und dem abschließenden Marathonlauf von seinen langjährigen Erfahrungen. Zehn Kilometer vor dem Ziel zog der Vorjahres-Champion am bis dahin führenden Chris Lieto aus den USA vorbei und klatschte sich bereits auf den letzten 1000 Metern freudestrahlend mit den Zuschauern ab.

Chrissie Wellington verbessert 17 Jahre alten Rekord

Hinter Alexander kam Lieto in 8:22:56 Stunden als Zweiter ins Ziel. Kurze Zeit später jubelte Andreas Raelert über Rang drei (8:24:32 Stunden). Der Rostocker gehörte neben Alexander zu den besten Läufern des Feldes, lief lange Zeit mit dem Sieger und konnte sich letztlich über den größten Erfolg seiner Karriere freuen. Mit Timo Bracht (8:28:52 Stunden) auf Rang sechs und dem Hawaii-Sieger von 2005, Faris Al-Sultan aus München als Zehnten (8:31:44 Stunden), schafften zwei weitere Deutsche den Sprung unter die Top Ten. Al-Sultan hatte zur Hälte der Radstrecke sogar noch in Führung gelegen.

Bei den Frauen gelang Chrissie Wellington der Hattrick. Die Britin gewann zum dritten Mal nacheinander und verbesserte in 8:54:02 Stunden den 17 Jahre alten Rekord von Paula Newby-Fraser aus Simbabwe um 86 Sekunden. "Ich hätte nie gedacht, dass ich Paulas Rekord brechen könnte. Sie ist eine Legende und ich fühle mich fast ein wenig schuldig jetzt. Ich musste alles aus mir rausholen, um diese Zeit zu erreichen", so Wellington unter Tränen. Mit großem Rückstand wurde Mirinda Carfrae aus Australien Zweite (9:13:59 Stunden). Auf Rang drei kam Virginia Berasategui aus Spanien (9:15:28 Stunden). Sandra Wallenhorst aus Hannover kam als beste Deutsche auf Platz neun (9:38:28 Stunden).

jar/dpa

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