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Turn-WM in China: Hambüchen verpasst Finale und schimpft

Fabian Hambüchen hat das WM-Finale nach einem Patzer am Reck verpasst. Danach schimpfte er auf die Kampfrichter. Das deutsche Team überraschte mit drei WM-Neulingen in der Mannschaftswertung.

Turner Hambüchen: An den Ringen gut, am Reck mit Fehler Zur Großansicht
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Turner Hambüchen: An den Ringen gut, am Reck mit Fehler

Hamburg - Das Reckfinale der Weltmeisterschaft in China findet ohne Fabian Hambüchen statt. Der Olympia-Zweite patzte bei einer Übung, die er nicht in den Handstand brachte. Damit erreichte erstmals seit elf Jahren kein deutscher Turner ein WM-Gerätefinale. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Antwerpen gewann Hambüchen noch Silber.

Anschließend gab es Diskussionen um die Bewertung der Punktrichter in China. Hambüchen fühlte sich zu unrecht benachteiligt und mutmaßte, dass die Bewertung eine "Retourkutsche" der Chinesen für die olympischen Spiele in London gewesen sei. Trösten durfte sich Hambüchen mit dem Einzug in das Mehrkampf-Finale am Donnerstag.

In der Mannschaftswertung überraschte die durch den Kreuzbandriss von Marcel Nguyen und zwei weitere Verletzungsausfälle gebeutelte deutsche Riege mit Platz sechs und zog in das Teamfinale ein. Bestes Vorkampf-Team war bislang Titelverteidiger China. Zweiter sind die starken Japaner, bei denen Mehrkampf-Weltmeister Kohei Uchimura aus Japan überzeugte.

zaf/dpa

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Turn-Olympiasieger im Mehrkampf seit 1992
Jahr Männer Frauen
2008 Yang Wei Nastia Liukin
2004 Paul Hamm Carly Patterson
2000 Alexei Nemow Simona Amânar
1996 Li Xiaoshuang Lilija Podkopajewa
1992 Witali Schtscherbo Tatiana Gutsu

Turn-Weltmeister am Reck seit 1991
Jahr Sieger (Land)
2013 Epke Zonderland (Niederlande)
2011 Zou Kai (China)
2010 Chenglong Zhang (China)
2009 Zou Kai (China)
2007 Fabian Hambüchen (Deutschland)
2006 Philippe Rizzo (Australien)
2005 Aljaz Pegan (Slowenien)
2003 Takehiro Kashima (Japan)
2002 Vlasios Maras (Griechenland)
2001 Vlasios Maras (Griechenland)
1999 Jesús Carballo (Spanien)
1997 Jani Tanskanen (Finnland)
1996 Jesús Carballo (Spanien)
1995 Andreas Wecker (Deutschland)
1994 Witali Schtscherbo (Weißrussland)
1993 Sergej Tscharkow (Russland)
1992 Grigori Misjutin (Ukraine)
1991 Ralf Büchner (Deutschland)/Chunyang Li (China)

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