Turn-WM in China Hambüchen verpasst Finale und schimpft

Fabian Hambüchen hat das WM-Finale nach einem Patzer am Reck verpasst. Danach schimpfte er auf die Kampfrichter. Das deutsche Team überraschte mit drei WM-Neulingen in der Mannschaftswertung.

Turner Hambüchen: An den Ringen gut, am Reck mit Fehler
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Turner Hambüchen: An den Ringen gut, am Reck mit Fehler


Hamburg - Das Reckfinale der Weltmeisterschaft in China findet ohne Fabian Hambüchen statt. Der Olympia-Zweite patzte bei einer Übung, die er nicht in den Handstand brachte. Damit erreichte erstmals seit elf Jahren kein deutscher Turner ein WM-Gerätefinale. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Antwerpen gewann Hambüchen noch Silber.

Anschließend gab es Diskussionen um die Bewertung der Punktrichter in China. Hambüchen fühlte sich zu unrecht benachteiligt und mutmaßte, dass die Bewertung eine "Retourkutsche" der Chinesen für die olympischen Spiele in London gewesen sei. Trösten durfte sich Hambüchen mit dem Einzug in das Mehrkampf-Finale am Donnerstag.

In der Mannschaftswertung überraschte die durch den Kreuzbandriss von Marcel Nguyen und zwei weitere Verletzungsausfälle gebeutelte deutsche Riege mit Platz sechs und zog in das Teamfinale ein. Bestes Vorkampf-Team war bislang Titelverteidiger China. Zweiter sind die starken Japaner, bei denen Mehrkampf-Weltmeister Kohei Uchimura aus Japan überzeugte.

zaf/dpa



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