Daytona Beach/Hamburg - Eigentlich hätten am Sonntag in Floridas berühmtestem Renn-Badeort Daytona wieder die Reifen quietschen sollen. Doch das legendäre Stockcar-Rennen wird von schweren Zwischenfällen überschattet: 28 Zuschauer sind bei einem schweren Unfall in der amerikanischen Nascar-Serie verletzt worden.
Einen Tag vor dem Daytona 500 flog ein Auto auf dem International Speedway in den Begrenzungszaun und wurde dabei total zerstört. Fans wurden auf den Tribünen von Teilen des Wagens getroffen. Fahrer Kyle Larson kam beim fürchterlichen Crash im Rennen der Nationwide Series mit dem Schrecken davon.
"Überall flogen Teile herum, es war wie im Krieg", sagte Augenzeuge Terry Huckaby dem TV-Sender ESPN. "Auf der Tribüne lag ein Motor, es ist kaum zu glauben. Es war schaurig."
Larson kletterte unverletzt aus dem Wrack. "Im Cockpit gab es Flammen, aber mir ging es gut und ich kam schnell aus dem Auto", sagte der Nascar-Pilot. Tony Stewart gewann das Rennen, war nach dem Zwischenfall aber sichtlich geschockt. "Ich habe in den Spiegel geschaut und die schlimmsten Bilder in meiner Karriere als Rennfahrer gesehen", sagte der Sieger.
Danica Patrick, die am Sonntag (19 Uhr MEZ) beim 500-Meilen-Rennen von Daytona als erste Frau von der Pole Position startet, musste nach 31 Runden wegen eines technischen Defekts aufgeben. Die 55. Auflage des "Great American Race" soll wie geplant stattfinden.
cib/sid
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