Unterlassene Dopingkontrolle Wirbel um Armstrongs Triathlon-Auftritt

Er schwamm, fuhr Rad und lief - nur zum Dopingtest musste Lance Armstrong bei seinem Triathlon-Auftritt Mitte Februar nicht. Die unterlassene, eigentlich obligatorische Untersuchung sorgt in der Szene für reichlich Verwunderung.

US-Sportler Armstrong: Von Dopingtests unbehelligt geblieben
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US-Sportler Armstrong: Von Dopingtests unbehelligt geblieben


Hamburg - Früher hielt er die Rad-Szene auf Trab, nun hat der siebenfache Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong für Wirbel in der Triathlon-Szene gesorgt. Der US-Amerikaner hatte am 12. Februar am Halb-Ironman in Panama teilgenommen und war dort Zweiter geworden. Doch anschließend musste Armstrong nicht - wie eigentlich obligatorisch - zur Dopingkontrolle. Statt wie üblich die ersten Drei zu testen, wurden die Athleten erst ab Platz vier überprüft.

"Das liegt in der Verantwortung der amerikanischen Anti-Doping-Agentur Usada", sagte Kai Walter, Geschäftsführer der Ironman-Zentrale in Europa, dem Bayerischen Rundfunk am Montag: "Warum die das nicht durchgeführt haben, kann ich aus der Ferne nur schwer beurteilen."

Doch für Verwunderung sorgt der Fall auch bei Walter: "Fakt ist aber: Der Auftrag war da, Tests durchzuführen bei mindestens den ersten Drei." Die Usada verwies auf Anfrage des "BR" auf die Ironman-Veranstalter WTC oder die Organisatoren in Panama.

In der Athletenszene sorgt der Fall ebenfalls für Diskussionen. Faris al Sultan, der 2005 den Ironman auf Hawaii gewonnen hatte, findet die Geschehnisse "natürlich schon ein bisschen komisch". Falls tatsächlich die Anweisung erteilt worden sei, dass Platz eins bis drei zu kontrollieren seien, "wäre eigentlich schon eine Erklärung notwendig", sagte al Sultan.

Armstrong hatte den internationalen Radsport während seiner aktiven Zeit dominiert und von 1999 bis 2005 sieben Mal hintereinander die prestigeträchtige Frankreich-Rundfahrt gewonnen.

Der Amerikaner steht jedoch im Verdacht, seiner Karriere mit Dopingmitteln nachgeholfen zu haben. Sein ehemaliger Teamkollege Floyd Landis hatte Armstrong beschuldigt, nicht nur selbst gedopt, sondern auch Teamkollegen erklärt zu haben, wie man nicht erwischt werde.

In den USA hatte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles jedoch kürzlich die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Armstrong wegen Betrugs und Veruntreuung im Zusammenhang mit Doping eingestellt. Die Usada hatte daraufhin Aktenmaterial angefordert. Laut Usada-Jurist Richard Young habe man bisher aber noch keine Unterlagen erhalten.

bka/sid



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insgesamt 24 Beiträge
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Seite 1
stampler2 27.02.2012
1. stark
Zitat von sysopREUTERSEr schwamm, fuhr Rad und lief - nur zum Dopingtest musste Lance Armstrong bei seinem Triathlon-Auftritt Mitte Februar nicht. Die unterlassene, eigentlich obligatorische Untersuchung sorgt in der Szene für reichlich Verwunderung. http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,817857,00.html
ich glaube nicht, dass er irgendwelche mittel nimmt. er ist einfach stark und das können die, die gegen ihn verlieren, nicht akzeptieren. siehe ulrich und andere..
ISTQB 27.02.2012
2. ...und dann bist aufgewacht?
Zitat von stampler2ich glaube nicht, dass er irgendwelche mittel nimmt. er ist einfach stark und das können die, die gegen ihn verlieren, nicht akzeptieren. siehe ulrich und andere..
der kerl stinkt so zum himmel, daß es nicht mehr feierlich ist. es gibt viel zu viele indizien, die dafür sprechen. nur ist er schlau genug gewesen, das bisher gut verschleiern zu können. im profi-radsport gibt es keine sauberen teilnehmer...
jan1905 27.02.2012
3.
Zitat von stampler2ich glaube nicht, dass er irgendwelche mittel nimmt. er ist einfach stark und das können die, die gegen ihn verlieren, nicht akzeptieren. siehe ulrich und andere..
ja sicher... und der Weihnachtsmann bindet sich seine Schuhe mit Osterhasen zu...
delaserna 27.02.2012
4. Nun ja,
Zitat von stampler2ich glaube nicht, dass er irgendwelche mittel nimmt. er ist einfach stark und das können die, die gegen ihn verlieren, nicht akzeptieren. siehe ulrich und andere..
Glauben hin Glauben her: Es geht nicht um den Verdacht der "Unsauberkeit", sondern um eine standardmäßige Prüfung nach dem Stand der Technik der WADA. Auf jeder Schwimmeisterschaft auf Länderebene werden bereits 12-jährige Sportler überprüft - und zwar immer die ersten drei Sieger der Jahrgänge.
Stelzi 27.02.2012
5. Sarkasmus kanns ja wihl nicht sein
Zitat von stampler2ich glaube nicht, dass er irgendwelche mittel nimmt. er ist einfach stark und das können die, die gegen ihn verlieren, nicht akzeptieren. siehe ulrich und andere..
... denn der würde anders klingen. Bleibt also nur Ignoranz, Naivität und der Irrtum, dass deine Meinung massgebend ist.
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