US Masters Kaymer schafft zum ersten Mal den Cut

Martin Kaymer hat im fünften Anlauf erstmals den Cut bei den US Masters überstanden. Der deutsche Golfstar darf nun die beiden Schlussrunden mitspielen. Für Bernhard Langer hingegen ist das Turnier gelaufen. In Führung liegen Fred Couples und sein US-Landsmann Jason Dufner.

Martin Kaymer: Erstmals in den Schlussrunden dabei
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Martin Kaymer: Erstmals in den Schlussrunden dabei


Hamburg - Martin Kaymer hat es geschafft, der Golfer hat beim US Masters in Augusta im US-Bundesstaat Georgia im fünften Anlauf zum ersten Mal den Cut überstanden. Der 27-Jährige benötigte für die 2. Runde beim ersten Major-Turnier des Jahres 75 Schläge und liegt mit insgesamt 147 Schlägen zunächst wie US-Superstar Tiger Woods auf dem geteilten 40. Platz.

"Ich bin mental durch. Ich musste heute enorm kämpfen, um mein Score zusammenzuhalten", sagte Kaymer. Nun darf er erstmals in seiner Karriere auf den beiden Schlussrunden des ersten Major-Turniers des Jahres mitspielen. In den bisherigen vier Anläufen war der Weltranglistensechste bei der mit acht Millionen Dollar dotierten Veranstaltung stets zur Halbzeit ausgeschieden.

Der Cut lag bei 149 Schlägen. Den schaffte der zweite deutsche Starter Bernhard Langer nicht. Der zweimalige Turniersieger (1985 und 1993) brach nach seiner Par-Auftaktrunde am zweiten Tag mit einer 80er-Runde ein und lag damit drei Schläge über dem Cut. Den schafften 63 der 95 gestarteten Spieler.

An der Spitze des Feldes liegen der 52 Jahre alte Fred Couples, Champion von 1992, und sein US-Landsmann Jason Dufner mit jeweils 139 Schlägen. Einen Schlag dahinter folgen auf Platz drei fünf Spieler, darunter US-Open-Sieger Rory McIlroy (Nordirland), der Spanier Sergio Garcia und der Engländer Lee Westwood, der seine Auftaktführung mit einer 73 am zweiten Tag einbüßte.

Kaum noch Hoffnungen auf seinen fünften Triumph in Augusta dürfte sich Tiger Woods machen. Seiner 72er-Runde zum Auftakt folgte eine 75. Lange um den Cut zittern musste der englische Weltranglistenerste Luke Donald, ehe er sich mit 148 Schlägen doch noch für die beiden letzten Runden qualifizierte.

mib/lgr/dpa/sid

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