US Open Nadal verabschiedet Ferrer in die Rente

Nur gegen drei Spieler hat Rafael Nadal in seiner Karriere öfter verloren: Zum Auftakt der US Open setzte sich der Titelverteidiger aber gegen David Ferrer durch - es könnte ihr letztes Duell gewesen sein.

David Ferrer (l.), Rafael Nadal
AP

David Ferrer (l.), Rafael Nadal


Titelverteidiger Rafael Nadal hat an einem kurzen Arbeitstag die zweite Runde der US Open erreicht. Der Weltranglistenerste aus Spanien profitierte beim Stand von 6:3, 3:4 von der Aufgabe seines Landsmanns David Ferrer, der sich an der Wade verletzt hatte. Nadal, 32, trifft am Mittwoch in der zweiten Runde auf den Kanadier Vasek Pospisil. Ferrer, 36, beendet spätestens 2019 seine Karriere.

"Ich bin 36 Jahre alt", sagte Ferrer. "Es ist Zeit, nach Hause zu gehen." Es war das insgesamt 31. Match zwischen den beiden Spaniern, 25 davon hat Nadal gewonnen. Die einzigen Spieler, die häufiger gegen Nadal triumphierten: Novak Djokovic (27 Siege), Roger Federer (15) und Andy Murray (7). Ferrer kündigte an, dass dies zwar sein letztes Grand-Slam-Match gewesen sei, er 2019 aber vielleicht noch ausgewählte Turniere spielen wolle.

Ferrer wird behandelt
AFP

Ferrer wird behandelt

"Mir tut es für ihn wirklich leid", sagte Nadal: "Er ist einer meiner engsten Freunde auf der Tour. Wir haben sehr viele emotionale Momente gemeinsam erlebt. Er ist einer der größten Spieler unseres Landes. Schade, dass es für ihn hier so zu Ende geht." 2013 hatten sich Nadal und Ferrer im Endspiel der French Open gegenübergestanden - mit dem besseren Ende für Nadal. Gemeinsam gewannen sie für Spanien den Davis Cup.

Nadals Finalgegner des vergangenen Jahres hatte in New York deutlich mehr zu tun. Der an Position fünf gesetzte Kevin Anderson aus Südafrika kämpfte sich in 4:14 Stunden in die zweite Runde. Der Wimbledon-Finalist gewann gegen Ryan Harrison 7:6 (7:4), 5:7, 4:6, 6:3, 6:4 und trifft nun auf den Franzosen Jeremy Chardy.

chh/Reuters/sid



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macgyver44 28.08.2018
1. Sandplatzwühler
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich Ferrer den Spaß nicht nehmen lässt, noch ein paar Mal einen jungen Wilden auf Sand in ein schönes 3-Satz-Match zu verwickeln. Und selbst wenn die Jungs dann nach 6:7 7:6 6:7 ein Runde weiter sind, werden ihre Beine in der nächsten Runde sie an einen großen Spieler erinnern.
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