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08. September 2018, 08:26 Uhr

Novak Djokovic im Finale der US Open

"Bedeutet mir die Welt"

Im vergangenen Jahr fehlte Novak Djokovic wegen einer schwierigen Verletzung bei den US Open. Nun könnte sein Comeback in New York mit dem Sieg enden - der Serbe hat das Endspiel erreicht. Fast mühelos.

Wimbledonsieger Novak Djokovic ist dem Argentinier Juan Martin del Potro in das Finale der US Open gefolgt. Der frühere Tennis-Weltranglistenerste gewann im Halbfinale in New York souverän 6:3, 6:4, 6:2 gegen den Japaner Kei Nishikori. Auch in seinem Viertel- und Achtelfinale sowie der dritten Runde hatte sich Djokovic jeweils überzeugend in drei Sätzen durchgesetzt.

Für Djokovic geht es in seinem insgesamt achten US-Open-Finale an diesem Sonntag um den dritten Triumph in Flushing Meadows nach 2011 und 2015 und seinen insgesamt 14. Grand-Slam-Titel. Im Vorjahr hatte der 31-Jährige wegen einer langwierigen Ellbogenverletzung gefehlt.

"Es bedeutet mir die Welt. Die Verletzungspause und die Monate, die mir dadurch zur Verfügung standen, haben mir neue Motivation und Energie gegeben", sagte Djokovic zum erneuten Erreichen des Finales nach seiner Zwangspause. "Ich denke, dass ich richtig, richtig gut gespielt habe." Vor vier Jahren war er Nishikori an gleicher Stelle im Halbfinale unterlegen, seitdem hat er ihn nun 14 Mal in Serie besiegt.

Hier sehen Sie seinen spektakulären Punktgewinn zum Sieg:

Djokovics Finalgegner Del Potro könnte das Turnier zum zweiten Mal nach 2009 gewinnen. Es ist das erste Mal, dass sich die beiden in einem Grand-Slam-Finale gegenüberstehen. Auf der Tennistour insgesamt hat es bisher 18 direkte Duelle gegeben, 14 davon entschied Djokovic für sich.

jan/dpa

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