US-Sport Superstar James führt Miami ins NBA-Finale

Die Miami Heat haben dank LeBron James die Finals der NBA erreicht. Im siebten und entscheidenden Spiel der Playoff-Serie feierten die Heat einen souveränen Erfolg gegen die Boston Celtics. Im Finale der Eishockey-Liga NHL hat New Jersey gegen Los Angeles verkürzt.

Heat-Star James: 31 Punkten und 12 Rebounds
AFP

Heat-Star James: 31 Punkten und 12 Rebounds


Hamburg - Angeführt vom überragenden LeBron James sind die Miami Heat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ins Finale eingezogen. Miami gewann das entscheidende siebte Spiel des Western-Conference-Finals 101:88 gegen die Boston Celtics und setzten sich damit in der Best-of-seven-Serie 4:3 durch.

"Wir wollten unseren Fans einen großen Sieg bescheren, das haben wir geschafft. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Herausforderung", sagte James, der mit 31 Punkten und zwölf Rebounds der bestimmende Mann des Spiels war. Bei Boston war Rajon Rondo mit einem "Triple Double" (22 Punkte, 14 Assists, 10 Rebounds) bester Spieler.

20.114 Zuschauer in Miami sahen eine starke Anfangsphase der Celtics, die gegen Ende der ersten Halbzeit mit elf Punkten führten. In den beiden letzten Vierteln drehte Miami aber auf, der Schlussabschnitt ging 28:15 an die Gastgeber. Im Finale trifft Miami auf Oklahoma City Thunder.

New Jersey verkürzt gegen Los Angeles

Die New Jersey Devils haben im Finale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL gegen die Los Angeles Kings verkürzt und dürfen weiter von ihrem vierten Stanley-Cup-Triumph träumen. Die Devils gewannen das fünfte Spiel der Best-of-seven-Serie in eigener Halle 2:1 und verkürzten damit auf 2:3. Die Kings, die die ersten drei Spiele gewannen, haben am Montag im heimischen Stadion die nächste Chance, ihren ersten Titelgewinn perfekt zu machen.

Vor 17.625 Zuschauern in New Jersey trafen Zach Parise (13. Minute) und Bryce Salvador (30.) für die Devils. Justin Williams (24.) hatte für die Gäste zwischenzeitlich ausgeglichen.

Die Devils, die in einem möglichen siebten Spiel am Mittwoch wieder Heimrecht hätten, könnten NHL-Geschichte schreiben: Bisher gelang es nur den Toronto Maple Leafs vor 70 Jahren, einen 0:3-Rückstand im Finale noch zu drehen.

mib/sid

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craigferg 10.06.2012
1.
Es war wesentlich mehr drin für die Celtics. Sowohl in diesem Spiel, als auch in den ersten beiden der Conference Finals. Zu James' Leistung im letzten Viertel kann man nur den Kopf schütteln. Allein schon der weite 3er Minuten vor Schluss unter Zeitdruck. Gleichzeitig muss man aber auch sagen, dass die Celtics, speziell auch Rondo, tlw nicht aggressiv genug gewesen sind. Im letzten Viertel zu viele offensive Rebounds zugelassen, sich turnovers und schlechte Würfe geleistet, anstatt direkt zum Korb zu ziehen. Schon in den vorherigen Vierteln so gut wie nicht genutzt, dass man in den Bonusfreiwürfen war. Der entscheidene Faktor im Spiel war eher Bosh, als James. Eine bet of seven series kann man nicht unverdient gewinnen, aber die Celtics hätten es noch mehr verdient.
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