Verletzung am Rücken: Petkovic sagt Start bei den Australian Open ab

Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres findet ohne Andrea Petkovic statt. Die derzeit beste deutsche Tennisspielerin hat ihre Teilnahme bei den Australian Open abgesagt. Die Nummer zehn der Weltrangliste leidet an einer Stressfraktur im Rücken.

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dapd

Tennisspielerin Petkovic: Kein Start in Melbourne

Hamburg - Andrea Petkovic hat Rücken: Die deutsche Tennisspielerin musste ihren Start bei den Australian Open in Melbourne (16. bis 29. Januar) absagen. Die 24-Jährige begründete ihren Verzicht beim ersten Grand Slam-Turnier des Jahres mit einer Stressfraktur im unteren Rücken.

"Es tut mir leid, dass ich wegen der Verletzung nicht in Melbourne spielen kann", twitterte sie: "Ich werde jetzt nach Hause fliegen und meine Aussie-Fans vermissen."

Petkovic hatte 2011 in Melbourne das Viertelfinale erreicht und galt auch in diesem Jahr als große deutsche Hoffnung. Doch schon während ihres Zweitrundenmatches beim WTA-Turnier in Sydney am Dienstag gegen die Polin Agnieszka Radwanska hatte sie behandelt werden müssen.

Auch beim ersten Turnier des Jahres in Brisbane hatte die deutsche Nummer eins über Rückenprobleme geklagt und war im Viertelfinale gegen die Estin Kaia Kanepi ausgeschieden.

Wie lange Petkovic pausieren muss, ist noch unklar. Nach dem Start bei den Australian Open war die Nummer zehn der Welt für das Erstrundenspiel im Fed Cup gegen Tschechien eingeplant. Mit Petkovic hat bereits die zweite prominente Spielerin für das Turnier abgesagt. Erst am Montag hatte die US-Amerikanerin Venus Williams wegen einer Erkrankung ihren Startverzicht erklärt.

Kohlschreiber im Viertelfinale von Auckland

Beim ATP-Turnier in Auckland hat Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber das Viertelfinale erreicht. Er bezwang den Amerikaner Ryan Harrison 4:6, 6:4, 6:3 und trifft in der nächsten Runde auf den an Nummer zwei gesetzten Spanier Nicolas Almagro.

chp/dpa/sid

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Die Sieger der Australian Open seit 2000
Jahr Männer Frauen
2014 Stanislas Wawrinka Li Na
2013 Novak Djokovic Victoria Asarenka
2012 Novak Djokovic Victoria Asarenka
2011 Novak Djokovic Kim Clijsters
2010 Roger Federer Serena Williams
2009 Rafael Nadal Serena Williams
2008 Novak Djokovic Marija Scharapowa
2007 Roger Federer Serena Williams
2006 Roger Federer Amélie Mauresmo
2005 Marat Safin Serena Williams
2004 Roger Federer Justine Henin
2003 Andre Agassi Serena Williams
2002 Thomas Johansson Jennifer Capriati
2001 Andre Agassi Jennifer Capriati
2000 Andre Agassi Lindsey Davenport

Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.