Vierschanzentournee: Acht Deutsche bei Neujahrsspringen dabei

Acht deutsche Athleten haben sich für das traditionelle Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen qualifiziert. Bei der Ausscheidung für die zweite Station der Vierschanzentournee zeigte Andreas Wank die beste Leistung des DSV-Teams. Zwei Top-Springer wurden dagegen disqualifiziert.

Skispringer Schmitt in Garmisch-Partenkirchen: "Meine Anfahrtposition stimmt nicht ganz" Zur Großansicht
dpa

Skispringer Schmitt in Garmisch-Partenkirchen: "Meine Anfahrtposition stimmt nicht ganz"

Hamburg - Acht deutsche Skispringer haben sich nach dem Debakel von Oberstdorf für das Neujahrsspringen qualifiziert. Zwei Tage nach dem schwächsten Tournee-Auftakt seit 24 Jahren präsentierte sich das deutsche Team leicht formverbessert, war allerdings mit Junioren-Weltmeister Andreas Wank auf Platz neun noch weit von der Weltspitze entfernt. Den Sieg in der Qualifikation holte sich der Österreicher Thomas Morgenstern mit 126,4 Punkten für 130,5 Meter.

Der ursprünglich auf Platz eins gelandete Oberstdorf-Sieger Andreas Kofler und der zweitplatzierte Simon Ammann (Schweiz) wurden wegen zu großer Sprunganzüge disqualifiziert. Sie dürfen beim Neujahrsspringen trotzdem starten, da sie zu den zehn Besten im Gesamtweltcup gehören.

"Das war ein deutliches Lebenszeichen, die Moral ist intakt. Wir sind in der Breite gut aufgestellt, aber uns fehlt noch die Spitzenleistung", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Wank erhielt für seinen Sprung auf 126 Meter die Note von 115,8 Zählern. "Wir haben einen Haken hinter Oberstdorf gemacht. Jetzt wird eine neue Geschichte geschrieben, und ich kann mich noch steigern", sagte Wank mit Blick auf die zweite Station der Vierschanzentournee am Neujahrstag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Die deutschen Springer zeigten eine solide Leistung. Michael Neumayer (125,5 Meter/14.), Richard Freitag (123,5/15.) und Martin Schmitt (123/19.) sprangen im Vorderfeld mit. Pascal Bodmer, in Oberstdorf auf Platz zwölf noch bester Deutscher, enttäuschte auf Rang 25. Zudem schafften Severin Freund (117,5/37.) und Maximilan Mechler (115,5/45.) aus der nationalen Gruppe sowie Routinier Michael Uhrmann (114,5/47.) den Sprung unter die besten 50. "Meine Anfahrtposition stimmt nicht ganz. Dadurch fehlt mir ein Meter Höhe am Hang. Ich hoffe, dass ich morgen frischer bin, dann sollte der Absprung besser gelingen", sagte Schmitt.

Uhrmann gegen Ahonen, Neumayer und Freund im deutschen Duell

Felix Schoft (114,5, 47.), Julian Musiol (114, 53.), Christian Ulmer (111, 56.), Stephan Hocke (110, 62.) und Tobias Bogner (104, 68.) schieden in der Qualifikation aus.

Die K.-o.-Duelle der deutschen Springer für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen in der Übersicht:

Pascal Bodmer - Jernej Damjan (Slowenien)
Martin Schmitt - Ville Larinto (Finnland)
Michael Neumayer - Severin Freund
Richard Freitag - Stefan Thurnbichler (Österreich)
Michael Uhrmann - Janne Ahonen (Finnland)
Andreas Wank - Stefan Hula (Polen)
Maximilian Mechler - Jakub Janda (Tschechien)

fsc/sid/dpa

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