Vierschanzentournee Garmisch erwartet Schmitt & Co.

Gehen die Schmitt-Festspiele heute weiter? Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ist Martin Schmitt wieder der Topfavorit.


Sven Hannawald (l.) und Martin Schmitt: Wollen auch in Garmisch gemeinsam vorne dabei sein
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Sven Hannawald (l.) und Martin Schmitt: Wollen auch in Garmisch gemeinsam vorne dabei sein

Garmisch-Partenkirchen - Im Training am Sonntag sprang der Auftaktsieger von Oberstdorf 115 und 121 Meter. Auf den Versuch in der offiziellen Qualifikation verzichtete Schmitt, was einige der 8000 Zuschauer mit Buhrufen und Pfiffen quittierten. "Wir haben das Problem, dass er im Moment nicht der frischeste ist", erklärte Bundestrainer Reinhard Heß.

"Zwei gute Sprünge reichen", ergänzte Schmitt, "ich habe ein Gefühl für die Schanze." Er habe "nichts mehr" zu probieren: "Da spart man sich lieber die Nerven." Im K.o.-Durchgang trifft Schmitt, der auf eine Silvesterparty verzichtete und bereits zwei Stunden vor Mitternacht ins Bett ging, auf den Qualifikationssieger Adam Malysz. Der Pole erreichte 113,5 Meter und setzte sich an die Spitze der 50 qualifizierten Springer.

Elf deutsche Springer sind für das Neujahrsspringen qualifiziert

Neben den bereits aufgrund ihrer guten Platzierung im Weltcup startberechtigten Schmitt, Sven Hannawald (106,5 Meter) und Michael Uhrmann (96,5 Meter) qualifizierten sich acht weitere Athleten des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) für das zweite Springen der Vierschanzentournee.

Ebenfalls in Garmisch-Partenkirchen dabei sind Michael Möllinger (110,5 Meter), Jörg Ritzerfeld (110,5 Metern), Frank Löffler (108 Meter), Frank Reichel (107,5 Meter), Lokalmatador Roland Audenrieth (106 Meter), Michael Neumayer (106 Meter), Dennis Störl (104,5 Meter) und Alexander Herr (102 Meter). Hansjörg Jäkle und Christof Duffner scheiterten hingegen.



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