Kandidatenturnier zur Schach-WM Anand holt Remis gegen Aronjan

Der Altmeister bleibt vorne: Auch am zweiten Tag des Kandidatenturniers zur Schach-WM ist Viswanathan Anand unbesiegt geblieben. Dagegen verlor Geheimfavorit Hikaru Nakamura.

Die Schlussstellung zwischen Lewon Aronjan und Viswanathan Anand
Chessbase.de

Die Schlussstellung zwischen Lewon Aronjan und Viswanathan Anand


Viswanathan Anand bleibt beim Kandidatenturnier für die Schach-WM in Moskau in Führung. Der Ex-Weltmeister aus Indien erreichte mit den schwarzen Figuren am zweiten Tag ein Remis gegen den Armenier Lewon Aronjan. Da Anand in der Eröffnungsrunde als einziger Spieler gewonnen hatte, liegt er somit weiter an der Spitze.

Gemeinsam mit Anand liegt jetzt allerdings der Russe Sergej Karjakin mit eineinhalb Punkten in Führung. Karjakin besiegte überraschend den Amerikaner Hikaru Nakamura, der am Vortag gegen seinen Landsmann Fabiano Caruana remisiert hatte.

Anand und Aronjan einigten sich im 31. Zug ihrer Partie auf Remis. Aronjan konnte nicht mehr gewinnen, aber auch Anand war nach einem Damentausch nicht mehr in der Position, aus seinem leichten Figurenvorteil (ein Bauer mehr) Kapital schlagen zu können.

Auch die Partie zwischen Peter Swidler aus Russland und dem bulgarischen Ex-Weltmeister Vesselin Topalow endete Remis. Topalow spielte mit Schwarz und sicherte sich seinen ersten halben Punkt beim Turnier. Am Vortag war er Anand unterlegen.

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Schach-Kandidatenturnier: Der zweite Tag in der Blitzanalyse
Caruana hatte in seiner zweiten Partie gegen den jungen Niederländer Anish Giri mit Weiß klare Vorteile, in der Endphase aber nicht mehr genug Zeit, um sich den Sieg zu sichern.

Das Kandidatenturnier, bei dem der Herausforderer von Weltmeister Magnus Carlsen ermittelt wird, ist bis Ende März angesetzt. Alle acht Spieler bestreiten dabei je zwei Partien gegeneinander. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, darf im Herbst in New York gegen Carlsen antreten.

Kandidatenturnier zur Schach-WM

rae

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lancerfoto 12.03.2016
1. Danke!
Danke an SPON, dass ihr über das Kandidatenturnier berichtet. Es ist eine wohltuende Abwechslung gegenüber den ansonsten vorherrschenden Themen. Und es wird der großen Zahl der Schachfreunde gerecht.
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