Weltreiterspiele Zwölftes WM-Gold für deutsches Dressur-Quartett

Bei der Weltmeisterschaft in den USA hat die deutsche Dressur-Mannschaft um Isabell Werth ihren Titel souverän verteidigt und damit eine beeindruckende Rekord-Serie ausgebaut.

Sönke Rothenberger auf Cosmo
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Sönke Rothenberger auf Cosmo


Die deutsche Dressur-Equipe hat bei den Weltreiterspielen in Tryon zum zwölften Mal den Titel im Mannschafts-Wettbewerb gewonnen. Angeführt von einer starken Isabell Werth brachte es das Team im Grand Prix auf 242,950 Punkte und siegte damit vor den USA (233,229) und Großbritannien (229,628).

Den Schlusspunkt setzte die sechsmalige Olympiasiegerin Werth mit Bella Rose, die ihren insgesamt achten WM-Titel gewann. Zuvor hatten Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera sowie die beiden Team-Olympiasieger Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr. und Sönke Rothenberger mit Cosmo überzeugt.

"So eine Prüfung gelingt einem nicht jeden Tag, das war heute eine Sternstunde", sagte Rekordreiterin Werth nach ihrer Dressur-Demonstration: "Als ich die letzte Mittellinie runterritt, das war Gänsehaut pur."

Zwölf von bisher 14 Titeln gingen nach Deutschland

Durch den Erfolg des Teams in den USA baute Deutschland seine beeindruckende Rekord-Serie in der Dressur aus: Seit der ersten WM 1966 siegten deutsche Mannschaften bei 14 Titelkämpfen zwölfmal. 1970 gewann die UdSSR, 2010 siegten die Niederländer.

Der zweite Wettkampftag der WM in North Carolina verlief damit trotz weiter extremer Wetterbedingungen ohne Zwischenfälle - ganz anders als am Vortag. Am Mittwoch war der Distanzritt aufgrund der großen Hitze und der Feuchtigkeit abgebrochen worden.

sak/dpa/sid



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