Wimbledon Federer zieht nach Sieg gegen Struff ins Achtelfinale ein

Roger Federer steht nach einem Sieg gegen Jan-Lennard Struff im Achtelfinale. Dorthin will auch Alexander Zverev, der seine unterbrochene Zweitrunden-Partie gegen Taylor Fritz gewann.

Roger Federer
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Roger Federer


Nach einem Erfolg gegen Jan-Lennard Struff ist Roger Federer in Wimbledon in die nächste Runde eingezogen. Besonders im zweiten Satz hatte der Schweizer Mühen mit einem stark aufspielenden Deutschen. Am Ende setzte er sich jedoch 6:3, 7:5, 6:2 durch und sicherte sich die Teilnahme am Achtelfinale. Dort wird der 36-Jährige auf Adrian Mannarino treffen, der gegen Daniil Medwedev 6:4, 6:3, 4:6, 5:7, 6:3 gewinnen konnte.

"Ich glaube, dass ich das heute sehr gut gemacht habe", sagte Federer nach seinem Match mit Struff. "Ich bin in meinem Aufschlagspielen dominant geblieben, das war der Schlüssel."

Struff verpasste durch die Niederlage den ersten Einzug ins Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Dennoch war es das beste Major-Ergebnis seiner Karriere. Bei seiner 20. Hauptfeld-Teilnahme bei einem der vier wichtigsten Turniere des Tennis-Jahres hatte er nach 14 Erstrunden- und fünf Zweitrundenpleiten erstmals die dritte Runde erreicht.

Zverev mit Mühen

Alexander Zverev
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Alexander Zverev

Alexander Zverev hat sein fortgesetztes Zweitrundenduell mit dem US-Amerikaner Taylor Fritz 6:4, 5:7, 6:7 (0:7), 6:1, 6:2 gewonnen. Die Partie war am Donnerstagabend nach drei Sätzen und einem 1:2-Satzrückstand aus Sicht von Zverev abgebrochen worden.

Zverev hätte in der Fortsetzung keinen weiteren Satz abgeben dürfen, sonst wäre das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres für die Nummer vier der Setzliste frühzeitig beendet gewesen. Das schien den 21-Jährigen zu motivieren: In nur 21 Minuten gewann er den vierten Satz, erlaubte Fritz dabei nur neun Punktgewinne. Im Entscheidungssatz glückte ihm ein frühes Break, danach geriet er nicht mehr in Gefahr.

"Gestern aufzuhören und eins zu zwei Sätze hinten zu sein, war kein gutes Gefühl", sagte er. "Ich hoffe jetzt, dass ich noch ein paar weitere Matches haben werde. Unglücklicherweise sind wir im Fußball schon raus, ich hoffe, die Zuschauer können jetzt noch ein bisschen Tennis sehen."

3:12 Stunden benötigte Zverev für den hart erarbeiteten Fünfsatzerfolg gegen den 68. der Weltrangliste. Nächster Gegner des gebürtigen Hamburgers ist in der dritten Runde der Lette Ernests Gulbis.

Aus für Kohlschreiber

Philipp Kohlschreiber hat seinen zweiten Achtelfinal-Einzug in Wimbledon hingegen klar verpasst. Der 34-Jährige unterlag in Runde drei gegen den Südafrikaner Kevin Anderson 3:6, 5:7, 5:7. Sein bislang bestes Ergebnis bei dem Rasen-Grand-Slam hatte Kohlschreiber 2012 erreicht, als er bis ins Viertelfinale vorgestoßen war.

Mit dem Einzug in die dritte Runde von London verbuchte der Weltranglisten-27. dennoch zumindest das beste Major-Ergebnis in diesem Jahr. Bei den Australian Open und den French Open war er jeweils in seinem Auftaktmatch gescheitert.

ngo/tip/dpa/sid



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