Wimbledon Zverev trifft zunächst auf Außenseiter, Kerber auf ehemalige Finalistin

Am Montag beginnt in Wimbledon das dritte Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison. Angelique Kerber hat eine ehemalige Finalistin zugelost bekommen. Alexander Zverev tritt zunächst gegen die Nummer 752 der Weltrangliste an.

Alexander Zverev
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Alexander Zverev


Der deutsche Tennis-Profi Alexander Zverev hat zum Auftakt des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon ein machbares Los erwischt: Der Weltranglisten-Dritte trifft in der ersten Runde auf den Australier James Duckworth, der im ATP-Ranking auf Platz 752 notiert ist. 2017 schaffte der Hamburger Zverev in Wimbledon den Einzug in die Runde der besten 16, diesmal soll es für ihn noch einen Schritt weitergehen. Im Achtelfinale könnte der 21-Jährige auf den Australier Nick Kyrgios treffen. Im Viertelfinale wäre wie bei den French Open in Paris ein Aufeinandertreffen mit dem Österreicher Dominic Thiem möglich.

Angelique Kerber tritt zum Wimbledon-Auftakt gegen Wera Swonarewa an. Die Russin stand 2010 im Endspiel des Rasen-Klassikers. Die 33-Jährige war nach ihrem zwischenzeitlichen Karriereende erst 2017 auf die Tennis-Tour zurückgekehrt und musste als Nummer 134 der Welt durch die Qualifikation. Im Viertelfinale könnte Kerber auf Titelverteidigerin Garbine Muguruza treffen, an der sie 2017 im Achtelfinale gescheitert war.

Insgesamt sind 15 deutsche Profis, acht Herren und sieben Damen, im Hauptfeld dabei. Die deutsche Nummer zwei, Julia Görges, trifft auf Olympiasiegerin Monica Puig aus Puerto Rico, der Augsburger Philipp Kohlschreiber auf Jewgeni Donskoi aus Russland. Der ältere Bruder von Alexander Zverev, Mischa Zverev, tritt gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert an.

Titelverteidiger Roger Federer eröffnet am Montag das Turnier mit einem Match gegen den serbischen Profi Dusan Lajovic. Serena Williams trifft in ihrem ersten Wimbledon-Auftritt nach ihrer Babypause auf die niederländische Außenseiterin Arantxa Rus.

ngo/dpa/sid



insgesamt 2 Beiträge
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Seite 1
kopi4 30.06.2018
1.
Vielleicht ist er noch zu jung für Konstanz. Aber aktuell kann Zverev ebenso gegen Federer oder Nadal mithalten wie er gegen die 752 der Welt verlieren kann. Lassen wir uns überraschen, ich freu mich auf Wimbledon.
peterpretscher 30.06.2018
2. Kerber gegen ehemalige(2010) Finalistin(33J) aus Rußland....
.....die sich qualifizieren mußte. Das wird nicht einfach für die Angelique!!
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