Finalsieg gegen Anderson Djokovic krönt sich zum Wimbledon-Champion

Novak Djokovic hat zum vierten Mal das Rasenturnier in Wimbledon gewonnen. Der Serbe triumphierte in drei Sätzen über den Südafrikaner Kevin Anderson.

Novak Djokovic
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Novak Djokovic ist Wimbledon-Champion 2018. Der Serbe gewann das Endspiel gegen den Südafrikaner Kevin Anderson klar in drei Sätzen 6:2, 6:2 und 7:6 (7:3). Es ist der vierte Triumph für den 31 Jahre alten Djokovic beim prestigeträchtigsten Tennisturnier der Welt, schon 2011, 2014 und 2015 war er dort erfolgreich gewesen.

Mit dem Wimbledon-Sieg feierte Djokovic seinen 13 Grand-Slam-Titel, zuletzt hatte er im Sommer 2016 die French Open gewonnen. Seitdem war er in der Weltrangliste abgerutscht, zu Turnierbeginn belegte er Platz 21.

Das Finale zwischen Djokovic und Anderson war das Duell der Marathon-Männer, beide hatten ihre Halbfinalduelle erst nach fünf harten Sätzen gewonnen. Djokovic stand gegen Rafael Nadal 5:14 Stunden auf dem Platz, Anderson sogar 6:36 gegen John Isner. Diesmal war schon nach 2:19 Stunden Schluss.

Den deutlich besseren Start ins Finale hatte Djokovic. Der Serbe nahm Anderson gleich im ersten Spiel den Aufschlag ab, nach nur 29 Minuten ging Satz eins an den "Djoker". Anderson, der auf seinem Weg ins Finale 172 Asse geschlagen hatte, konnte sich nicht wie gewohnt auf seinen stärksten Schlag verlassen. Der 32-Jährige schien Probleme mit seinem rechten Arm zu haben, ließ sich nach Satz eins am Ellenbogen behandeln.

Der zweite Durchgang dauerte etwas länger, 43 Minuten insgesamt, doch das Ergebnis war das gleiche: 6:2 für Djokovic. Anderson unterliefen deutlich mehr leichte Fehler als seinem Gegenüber, er tat sich vor allem mit den tiefen Slicebällen seines Gegners schwer.

Im dritten Satz hielt Anderson besser mit, erspielte sich sogar selbst mehrere Satzbälle - verlor aber letztlich im Tiebreak.

luk



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