Finale gegen Bouchard Kvitova ist Wimbledon-Siegerin

Petra Kvitova hat zum zweiten Mal in ihrer Karriere das Tennisturnier in Wimbledon gewonnen. Im Endspiel ließ die Tschechin der Kanadierin Eugenie Bouchard keine Chance.

Tennisspielerin Kvitova: Zweiter Triumph in Wimbledon
AFP

Tennisspielerin Kvitova: Zweiter Triumph in Wimbledon


Hamburg - Petra Kvitova ist zum zweiten Mal Gewinnerin des Tennisturniers von Wimbledon. Die Tschechin gewann im Finale des Grand-Slam-Turniers gegen Eugenie Bourchard 6:3, 6:0 und holte sich ihren zweiten Major-Titel nach dem Wimbledon-Sieg von 2011. Die 24-Jährige beendete damit die Hoffnung der vier Jahre jüngeren Bouchard, als erste Kanadierin überhaupt einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen.

Für ihren Erfolg kassiert Kvitova rund 2,2 Millionen Euro Preisgeld, Bouchard bekommt die Hälfte. Kvitova ist die Nachfolgerin der inzwischen zurückgetretenen Französin Marion Bartoli, die im vergangenen Sommer der Deutschen Sabine Lisicki keine Chance ließ.

Kvitova spielte auf dem voll besetzten Centre Court im All England Lawn Tennis Club von Beginn an konzentriert und ließ ihrer Gegnerin letztlich keine Chance. In ihrem ersten Grand-Slam-Finale wirkte die 20-Jährige Bouchard nicht so souverän wie in den vorangegangen Matches, bei denen sie unter anderem die Deutsche Angelique Kerber besiegt hatte.

"Wer auch immer seine Nerven besser im Griff hat, wird gewinnen", hatte die frühere Weltklassespielerin Martina Navratilova vor dem Endspiel gesagt. Und das war Kvitova. In der dritten Runde stand sie gegen die Amerikanerin Venus Williams nur zwei Punkte vor dem frühen Aus. Am Ende krönte sie sich zur Wimbledon-Siegerin. Nach nur 55 Minuten verwandelte sie ihren ersten Matchball.

tim/dpa



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bssh 05.07.2014
1. Es waren nicht die Nerven
Bouchard ist so sehr von sich überzeugt, die war sich sicher, dass sie gewinnen würde. Und dann kommt Kvitova, haut ihr die Bälle um die Ohren, spielt unglaubliche Winkel. Dem war Bouchard nicht gewachsen, das hat sie nicht erwartet. Ich auch nicht :-) Das hat beiden gutgetan, wird Bouchard reifen lassen, sie hoffentlich nicht zu dem arroganten Kind-Weib werden lassen, was ich bei einem Sieg befürchten würde. Und Kvitova ist nun die erwachsenen Frau, die gezeigt hat, dass siue mehr als nur ein Einmal-Wunder ist.
ks750@aol.com 04.10.2014
2. petras superschlaege
wie oben schon erwähnt: nicht die Nerven haben das Spiel entschieden, sondern das im Damentennis sonst unbekamnte Schlagvermoegen mit beispielloser Harte. Der Rasen verstärkte den Effekt nicht. Beim ersten Wim-Sieg fing der Spass schon an.
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