WTA-Turnier in Dubai: Görges und Lisicki ziehen ins Viertelfinale ein

Die deutschen Tennis-Frauen Julia Görges und Sabine Lisicki stehen im Viertelfinale des WTA-Turniers in Dubai. Görges gelang ein Express-Sieg, Lisicki konnte sich für eine Niederlage im Fed-Cup revanchieren.

Tennis-Profi Görges: In 44 Minuten zum Sieg Zur Großansicht
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Tennis-Profi Görges: In 44 Minuten zum Sieg

Hamburg - Görges benötigte in Dubai nur 44 Minuten, um die Australierin Casey Dellacqua im Achtelfinale 6:0, 6:2 zu bezwingen. Die 23-Jährige musste sich kurzfristig auf ihre Gegnerin einstellen, nachdem die Weltranglisten-Erste und Australian-Open-Siegerin Wiktoria Asarenka ihren Start aufgrund einer Verletzung am linken Knöchel abgesagt hatte. "Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Hoffentlich wird Wika schnell wieder fit", schrieb Görges bei Twitter.

"Ich will einfach nicht noch größeren Schaden anrichten. Seit Melbourne wird mir immer wieder gesagt, ich solle Pause machen", begründete die Weißrussin Asarenka ihre Absage. Die 22-Jährige wird nun wohl für eine zweiwöchige Auszeit nach Minsk zurückkehren. "Ich war schon ewig nicht mehr zu Hause. Ich muss Tennis unbedingt mal aus dem Kopf kriegen", sagte Asarenka.

Etwas mehr Mühe hatte Lisicki, die 6:3, 6:3 gegen die Tschechin Iveta Benesova gewann. Es war ihr zweiter Sieg im vierten Aufeinandertreffen. Beim Fed Cup in Stuttgart hatte Lisicki das Eröffnungseinzel gegen Benesova verloren und hatte damit die 1:4-Niederlage der deutschen Damen gegen den Titelverteidiger eingeleitet.

Lisicki trifft nun im Viertelfinale auf die Polin Agnieszka Radwanska, die Shahar Peer aus Israel ausschaltete. Nächste Gegnerin von Julia Görges ist die Slowakin Daniela Hantuchova, die die Chinesin Shuai Peng 7:5, 6:2 ausschaltete.

bka/sid

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Tennis: Die Spielstile
Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.