DOSB informiert über Zika-Virus "Wollen unsere Sportler nicht in Panik versetzen"

Aufklärung für die deutschen Athleten: Der Deutsche Olympische Sportbund informiert die Sportler vor den Spielen in Rio über die Gefahren des Zika-Virus. Ärzte sollen Vorbeugungsmaßnahmen aufzeigen.

Kampf gegen Zika-Virus: Brasilien schickt Soldaten an die Insektenfront
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Kampf gegen Zika-Virus: Brasilien schickt Soldaten an die Insektenfront


Im Sommer sollen die deutschen Athleten in Rio Höchstleistungen bringen und um Medaillen kämpfen. Doch die Vorfreude auf das Großereignis wird derzeit von der Angst vor dem im Olympia-Gastgeberland Brasilien grassierenden Zika-Virus überschattet. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) setzt auf Aufklärung. "Wir haben bereits drei Schritte unternommen, um unseren Ärztestab über die Problematik zu informieren", sagte DOSB-Sprecher Michael Schirp.

Der Leitende DOSB-Arzt Dr. Bernd Wolfarth hat seine Kollegen zum Thema Infektionen und Leistungssport über die Gefahren durch das Zika-Virus informiert. Zudem geben Fachleute wichtige Empfehlungen zur Vorbeugung. Im April wird eine Professorin, die auch im Beirat des Berliner Robert-Koch-Instituts sitzt, die Mediziner des Olympiateams über das Thema informieren.

"Wir wollen unsere Sportler nicht in Panik versetzen. Sie werden von den Medizinern auf Problematiken und Vorbeugungsmaßnahmen hingewiesen", sagte Schirp. Gerade die Prophylaxe sei in diesem Fall entscheidend, hier würde der DOSB mit einem Medikamenten-Hersteller zusammenarbeiten.

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Britische Sportler haben vom staatlichen Seuchen-Präventionscenter bereits Anweisungen für richtiges Verhalten während ihres Aufenthalts bei den Olympischen und Paralympischen Spielen bekommen. Das australische NOK hat schwangere Sportlerinnen auf die Gefahren einer Teilnahme an den Spielen in Rio (5. bis 21. August) hingewiesen.

In Brasilien werden ab dem 13. Februar 220.000 Soldaten eingesetzt, um die Nester der Gelbfiebermücke Aedes aegypti auszurotten, die das Virus auf den Menschen überträgt. Gefährdet sind vor allem schwangere Frauen. In den vergangenen drei Monaten sind im größten südamerikanischen Land rund 4000 Kinder mit Mikrozephalie, einer abnormen Kleinköpfigkeit, geboren. Erwachsene können an dem Guillain-Barré-Syndrom erkranken, einer seltenen Nervenkrankheit. Diese kann zu dauerhaften Lähmungen führen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO berief für den kommenden Montag eine Dringlichkeitssitzung ein. Die Epidemie verbreite sich "explosionsartig" auf dem amerikanischen Kontinent, sagte WHO-Chefin Margaret Chan. Die WHO sei besonders besorgt über eine mögliche weltweite Ausbreitung des Virus.

Ausbreitung des Zika-Virus

luk/sid



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ü60 28.01.2016
1. Schwanger
zum Olympia- Start. ..bis zu welcher Woche geht das denn? Das sind doch extreme Strapazen?
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